Aktuelles

10. Februar 2012

 

Wir haben es auch tatsächlich geschafft um 7:30 aufzustehen. Wir bekamen jeder zwei Toasts in die Hand gedrückt und konnten uns zwischen Butter, ekelhafter Marmelade und Erdnussbutter als Belag entscheiden. Nett.

Anschließend packte wir unsere Sachen und checkten aus. Um 9:30 fingen wir dann an zu warten. In der Zeit wurden langsam alle wach und ein paar Leute von unserer Gruppe setzten sich zu uns. Sie erzählten uns, dass sie gegen halb 2 von der Bar abgehauen sind. Sie mussten sich ein Taxi nehmen, da man die Straße quasi vor Aborigines nicht mehr gesehen hat… Zu allem Überfluss wurde deren Taxi auch noch mit Tomaten beworfen. Unglaublich. Die beiden fragten dann den Fahrer, ob das normal sei und er meinte, dass es immer so ist und dass sie froh sein können, sich ein Taxi genommen zu haben. Die Aborigines schlagen nämlich gern mal auf wehrlose Touristen ein und schlagen diese dann sogar tot… einfach so zum Spaß… Die haben echt ein Rad ab, wenn man mich fragt!

Um 11:00 kam dann unser Shuttle, welches uns zum Flughafen bringen sollte. Diesmal war er schon wesentlich größer.:) Um 12:15 ging es dann ganz pünktlich los. Um 16:30 Ortszeit landeten wir dann. Wir schnappten uns einen öffentlichen Bus und fuhren biis fast vor die Haustür. Was für ein Luxus. Nun wohnen wir wieder bei Bianca und Steffen. Man fühlt sich schon richtig heimisch, da wir das hier ja schon alles kennen. Das Gefühl „nach Hause“ zu kommen, war richtig schön.:)

 

09. Februar 2012

 

Michel wacht von allein auf. Es ist wahnsinnig kalt und quasi schon taghell!!! Ich hatte mir extra mein Handy neben mein Ohr gelegt, damit ich immer eine Uhr neben mir zu liegen habe… Ich schaute völlig verschlafen und durchgefroren rauf und dachte ich spinne!! 5:56 zeigte meine Uhr!! Um diese Uhrzeit wollten wir eigentlich schon am Kings Canyon sein und uns den Sonnenaufgang anschauen!! Da hat unser Führer glatt verschlafen!! Um mich herum erwachten auch alle langsam zum Leben und waren über die Uhrzeit genauso perplex wie ich… Wir standen auf und packten unsere Sachen zusammen. Ein paar Mädels von uns weckten Troy und meinten, dass wir alle verschlafen hätten! Er nahm das ganze ganz locker und mit einem Grinsen zur Kenntnis. Ich ging ins Bad und machte mich fertig. Diesmal ein wenig gemächlicher. Nun kam es ja auch nicht mehr auf die Schnelligkeit an. ;)

Anschließend gab es wieder das ganz einfache Frühstück.:) Nachdem wir auch das erledigt hatten, fuhren wir endlich zum Kings Canyon. Troy meinte auf der Fahrt dorthin, dass dies der härteste Trip der ganzen Tour wird. Wir besteigen nämlich den Canyon. Diesmal nahm ich mir fest vor meine Wanderschuhe aus meinem Rucksack zu kramen. Ich fand den Tag gestern schon krass! Noch mal muss ich die Gesundheit meiner Füße nicht auf die Probe stellen. Dort angekommen verpackte ich meine zarten Füßlein ordentlich, schmierte mich mit Sonnencreme ein, setzte mein Mützchen auf und füllte meine Wasserflasche auf. Eine goldene Regel im Outback besagt nämlich, dass man mindestens einen Liter pro Stunde trinken muss, damit es einem gut geht. Ich nahm also meine 1,5 Liter für den 3,5 Stunden Marsch (sehr klug) und bereitete mich seelisch und moralisch darauf vor, was mir eventuell bevorsteht. Ich sah auch recht schnell den Anfang: Eine Treppe aus kleinen Felsen. Von unten sah man leider nur die Hälfte (Das wusste ich allerdings nicht, denn wenn ich es gewusst hätte, wäre ich wahrscheinlich unten geblieben…) der Treppe. Wir machten uns auf den Weg und schnell war ich die letzte und sah niemanden mehr vor mir. Der einzige, der hinter mir lief war Troy und das wahrscheinlich auch nur, weil das seine Pflicht war… Oben angekommen kämpfte ich mit meinen Lungen einen aussichtslosen Kampf und wünschte mir, ich wäre vor Australien doch noch mal zum Arzt gegangen, um mir ein Asthmaspray verschreiben zu lassen. Man, man, man. Keine Kondition, sage ich nur… In Berlin wird erst einmal wieder Sport gemacht! Nie wieder dachte ich mir! Die Aussicht entschädigte dafür umso mehr! Atemberaubend!! Man hatte einen wahnsinns Blick direkt auf den Spalt des Kanyons. Von da an ging es immer nur gerade aus. Zwischendurch musste man noch ein paar Mal hoch und runter, aber das war völlig in Ordnung, da das nicht annähernd so anstrengend, wie die erste Mördertreppe. Auf dem ganzen Weg hatte man so eine geile Aussicht, das werde ich niiiie vergessen!!

Am Ende kamen wir dann wieder am Parkplatz an und setzen uns in unseren mittlerweile wieder völlig überhitzten Bus. Nun kam der letzte Teil unseres Trips: Die Fahrt nach Alice Springs.

Nach ungefähr zwei Stunden kamen wir an einer Tankstelle/Rastplatz/Campingplatz an. Dort gab es dann Lunch. Auch heute gab es wieder Wraps! Sooo lecker!! Ich hätte mich reinlegen können!! Nachdem wir diesen Stopp auch hinter uns gebracht hatten, fuhren wir satt und glücklich weiter… Nach einer weiteren Stunde machten wir dann Halt auf einer Kamelfarm. Ich setzte mich schön in den Schatten auf eine Bank und beobachtete meine Gruppenmitglieder wie sie sich für sechs Dollar 5 Minuten auf dem Rücken eines Kamels durchschütteln ließen. Äußerst amüsant. Zwischendurch schaute ich mit die restlichen Kamele an, die im Schatten standen und sinnlos vor sich hinkauten… Man sind die hässlich!! :D Als auch das geschafft war, fuhren wir noch einmal eine Stunde und kamen endlich in Alice Springs an!! Alice Springs ist die einzige „richtige“ Stadt im Outback. Es ist auch echt komisch: Die ganze Zeit ist da nix, außer ab und zu eine Tankstelle oder ein Campingplatz und plötzlich taucht da wie aus dem Nichts eine komplette Stadt auf! Mit einem Stadion, Häusern, Bars, Restaurants und einem Supermarkt. Schön finde ich sie allerdings nicht. Sydney ist schöner, das steht fest. :D

Wir wurden bei unserem Hostel abgesetzt und wir verabredeten uns alle für 20 Uhr in einer Bar. Wir bezogen unser gebuchtes 8-Bett-Zimmer, wo nur zwei weitere Mädels drin waren (natürlich deutsch) und gingen erst einmal duschen. Zum Glück waren die meisten von unserer Gruppe in unserem Hostel. So konnten wir in einer schön großen Gruppe zur Bar gehen. Uns wurde nämlich gesagt, dass man besser nicht allein abends/nachts auf der Straße sein sollte, da die Aborigines, die in Alice Springs überwiegend leben, sehr gefährlich sind. Das hat mich leicht an meinen Urlaub in Südafrika erinnert: „Nur in Gruppen rausgehen, sonst wirst du bis auf die Unterhose ausgeraubt!!“ Super, dachte ich mir.-.-

In der Bar angekommen, bestellten sich alle ewas zu essen und zu trinken und genossen die Livemusik. Nur Michel nicht. Die schlief fast ein… Man war ich fertig. Jenny ging es Gott sei Dank nicht anders und so gingen wir schon um 22 Uhr wieder zum Hostel. Als wir meinten, dass wir versuchen nicht mit Taxi, sondern zu Fuß, nach Hause zu kommen wurden wir mit großen Augen angeschaut und uns viel Glück gewünscht. Wir hatten scheinbar Glück, da uns nur einige Aborigines entgegen kamen. Sicher im Hostel angekommen, legten wir uns gleich ins Bett und schliefen schnell ein. Für den morgigen Tag haben wir geplant, um 7:30 aufzustehen, um das kostenlose Frühstück vom Hostel mitnehmen zu können. Um 12:15 geht es dann vom Alice Springs Flughafen nach Sydney.

 

08. Februar 2012

 

2:42 und mein Nacht war vorbei. Ich persönlich hatte aber kein bisschen etwas dagegen. Ich wuchtete mich aus meinem Schlafsackungetüm und schlich mich auf die Toilette. Anschließend kuschelte ich mich wieder ein und hoffte, dass in der Zwischenzeit keine Schlange den Weg in mein Schlafgemach gefunden hatte… Nachdem ich es für sauber befunden hatte, konnte ich die angenehme Stille und die Sterne genießen. Es war einfach wunderbar!!! Ich schlafe ja öfter mal zu Hause im Freien (Wozu hat man sonst eine Hängematte und einen Balkon), aber die Tatsache, dass man mitten im Outback liegt, ist schon eine krasse Sache…

Um punkt 4:30 wurden wir dann geweckt. Mein Plan: Duschen mit Haare, Klamotten überziehen, Haare trocknen… Das volle Programm… Ich rannte quasi zum Bad, damit ich alles schnell hinbekomme. Mein Bett musste ich dann natürlich auch noch abbauen… Was für ein Stress. :D

Um fünf saßen wir dann im Bus und waren auf dem Weg zum Sunsetplace. Diesmal schauten wir uns den Uluru beim Sonnenaufgang an. Was für ein Spektakel!! Vor einem ging langsam die Sonne auf und wenn man sic umdrehte konnte man den Mond beim Untergehen beobachten!! Waaaahnsinn!! Einfach unbeschreiblich!!

Als es quasi schon taghell war, aßen wir Frühstück. Cornflakes und Toasts. Ganz einfach, aber völlig ausreichend!

Danach machten wir uns auf den Weg zum Kata Tjuta. Das ist eine keine Berggruppe, vielleicht waren es aber auch wieder ganz viele „kleine“ Steine… So wie der Uluru. ;) Dort sollten wir heute wandern. Da die Wanderung gestern auch recht eben und steinlos war, ließ ich meine Wanderschuhe im Rucksack und bewaffnete mich nur mit einfach Turnschuhen, Sonnencreme, Mützchen (mit UV-Schutz, nur das Beste vom Besten) und meiner Sonnenbrille. Am Anfang war der weg auch recht eben und steinlos… Doch mit einem Mal ging es los. Wir mussten quasi Berge besteigen!! Man war das ein Marsch!! Aber schön war er, dass muss ich sagen, auch wenn ich jeden Stein unter mir gespürt habe und ich ab und zu Angst um mein hin und her schlingernden Fußgelenke hatte… 7 km und 3 Stunden später kamen wir wieder am Parkplatz an und fuhren zu dem Campingplatz zurück, auf dem wir die letzte Nacht geschlafen hatten. Dort bekamen wir zum Lunch Wraps, die wir mit allem Möglichen füllen konnten. So lecker und frisch, einfach genial!!

Nach diesem Festmahl ging es dann auf eine etwas längere Fahrt. Wir fuhren zu dem Campingplatz, wo wir die zweite Nacht verbringen sollten. Unterwegs machten wir mit einem Mal eine Vollbremsung, mitten im Outback, mitten auf dem Highway... Unser Fahrer drehte sich zu uns um und meinte, dass wir jetzt aussteigen und Holz sammeln, da für den Abend ein Lagerfeuer eingeplant war. Ich schaute aus dem Fenster und sah nur ein paar verkohlte Äste an toten Bäumen und viel Gras, wo man allerhand Schlangen und anderen schönen Tieren begegnen kann. Ich dachte echt, der will uns verarschen!! Nein, das war sein voller Ernst! Wir Mädels waren klug: Wir haben den Männern den Dreck überlassen und sie die Bäume auseinander nehmen lassen und wir haben die Äste dann feinsäuberlich auf einem Haufen platziert… So hatten die Männer die Gelegenheit mal zu zeigen, was sie drauf haben und wir sind sauber geblieben.:)

Nachdem das ganze Holz ordentlich verstaut worden war, fuhren wir endlich weiter. Endlich erfuhren wir auch, dass es eine funktionierende Klimaanlage an Bord gibt! Bis dato mussten wir uns nämlich mit dem wenig erfrischenden Fahrtwind zufrieden geben! Mit kalter Luft war die fahrt dann auch schon wesentlich angenehmer! Mit der schönen neuen Luft schlief ich schön gemächlich ein. Gott sei Dank, da ich sonst mitbekommen hätte, wie unser Busfahrer in einen Sekundeschlaf mitten auf der Fahrt gefallen ist. Das frühe Aufstehen scheint ihm nicht ganz so bekommen zu sein… Als ich das im Nachhinein erfuhr, nahm ich mir vor, den in Zukunft immer im Auge zu behalten. Zur Not hau ich dem irgendwas um die Ohren, dachte ich mir… Im Camp sicher angekommen, bauten die Männer das Feuer auf und die Frauen setzten sich an die Tische und schnippelten Gemüse. So wie es sein muss. :D Heute gab es dann Chili Con Carne. Auch heute wieder vegetarisch und mit Fleisch. Einfach himmlisch! Mit dem Lagerfeuer wurde es dann ein echt toller und warmer Abend! So heiß, wie es am Tage im Outback ist, so kalt ist es nämlich in der Nacht! Irgendwann bauten wir alle unser Bett wieder auf und gingen schlafen. Auch heute schlief ich wieder prompt ein. Ist aber auch nicht so schlimm, da wir morgen gegen vier geweckt werden sollen… Dann geht es ab zum Kings Canyon.

 

07. Februar 2012

 

Wir haben das mit dem „Nicht-schlafen-gehen“ auch wirklich durchgehalten. Es war wirklich ein angenehmer Abend.:) Schön warm und vor allem trocken.;)

Kurz nach halb vier kam dann unser Shuttle. Es war stockduster! 20 Minuten später standen wir dann am Flughafen und haben unser Gepäck abgegeben und uns hingesetzt. Der Flughafen ist schön klein und dementsprechend recht übersichtlich.:)

Kurz nach halb 6 ging es dann recht pünktlich los. Als wir über den Wolken flogen, war es noch super dunkel. Ich hatte das Glück am Fenster zu sitzen… Mit einem Mal sah man am Horizont einen roten Streifen. Dieser wurde langsam größer und die Sonne kam zum Vorschein. Ich hatte so ein Glück, dass wir auf der linken Seite saßen, da die Leute auf der rechten Seite nix gesehen haben. :D Ich glaube, dass dieser Sonnenaufgang der bisher schönste Moment in meiner Zeit in Australien war. Die Bilder geben diesen Augenblick hoffentlich ein wenig wieder…

Gegen 9:20 Ortszeit (Es besteht eine Stunde Unterschied zwischen Cairns und Sydney.) kamen wir dann nach einigen Turbulenzen gesund in Sydney an.:) Hier regnete es. Wir hofften so, dass das Wetter im Outback besser wird!!

Das lustige an diesem Flug war, dass wir aus unserem Flieger ausgestiegen sind und gleich an dem Gate sitzen bleiben konnten. Das Flugzeug wurde nämlich nur schnell betankt und anschließend konnten wir wieder einsteigen und weiterfliegen. :D Wir saßen sogar auf den gleichen Plätzen!!

Nun gut. Um 11:45 Ortszeit (Es bestehen 1 ½ Stunden Unterschied zwischen Sydney und Ayers Rock.) landeten wir dann auf dem kleinsten Flughafen, den ich je gesehen habe. Er bestand aus einer winzigen Landebahn mit einem kleinen Gebäude dran. Seeehr süß!!

Wir schnappten uns unserer Rucksäcke und waren überrascht, dass uns in unseren langen Hosen und Jacken gar nicht kalt war! Zwar schien die Sonne und wir hatten einen wundervollen blauen Himmel, aber wirklich warm war es nicht, dafür dass es knapp 12 Uhr war.

Wir stiegen in einen Bus, der vor dem Flughafen wartete. Dieser fuhr uns zu einer Hotelanlage. Von dort aus sollte es dann mit einem kleinen Bus auf unsere dreitägige Tour gehen. Uns empfing uns ein netter Reiseführer namens Troy. Dieser soll uns dann die nächsten drei Tage herumfahren.

Wir stiegen in den kleinen Bus, mit dem man ganze 21 Personen transportieren kann und begrüßten unsere Gruppe, die in Alice Springs schon gestartet war. Es gibt nämlich auf dieser Tour zwei Möglichkeiten: Man kann von Alice Springs starten und zum Ayers Rock einmal durchfahren (ohne sich etwas anzuschauen) und dann die Tour von dort aus beginnen oder man macht es so wie wir und fliegt direkt zum Ayers Rock und spart sich dann eben die lange Autofahrt.

Ich meinte zu Jenny nur so: „Schau mal, da ist noch ein Doppelplatz, wollen wir den nehmen?“ Als Anwtort kam dann aus der Gruppe: „Ach na mensch… wieder zwei Deutsche!“ Im Endeffekt waren wir insgesamt 16 Personen: 11 Deutsche, 2 deutsche Schweizer, ein französischer Schweizer, ein Schwede und ein Engländer. Lustige Truppe auf jeden Fall! :D

Als erstes machten wir Halt am Cultural Center. Dort konnten wir auf die Toilette gehen, uns über die Geschichte der Aborigines erkunden und kostenlos Wasser abzapfen. Anschließend sind wir dann auf direktem Wege zum Uluru gefahren. Das ist der größte Stein auf der ganzen Welt. Ja, es ist kein Berg, sondern ein Stein! Wenn man ihn zu Fuß umrunden will, muss man 9 km laufen!! Zuerst einmal wurde uns am Fuße des Felsens die Geschichte erzählt. Da unser Führer lispelte und schlecht zu verstehendes Englisch  sprach, kann ich davon leider nichts mehr wiedergeben… :(

Anschließend meinte unser Führer, dass wir jetzt um den Stein rumlaufen können. Entweder machen wir die vollen neun, nur sechs oder nur drei km. Wer mich kennt, weiß natürlich, dass ich weder die neun, noch die sechs genommen habe. ;) Ich hatte mich zusammen mit Jenny und den beiden deutschen Schweizern für die drei km entschieden. Hat auch gereicht, da es gefühlte 40 Grad heiß war. Außerdem ist es echt öde, wenn man um diesen Stein geht und auf der einen Seite nur „Wüste“ und auf der anderen Seite nur eine rote Wand sieht. Leicht eintönig… Wir warteten am Ende also gemütlich im Schatten auf den Rest der Truppe.:)

Als alle wieder da waren, fuhren wir zum Sunsetplace, von dem aus man den besten Blick auf den Berg hat. Wir schauten uns den wundervollen Sonnenuntergang und warteten, dass das Essen, welches folgen sollte, endlich bereit war. Wir waren nämlich alle tierisch hungrig. Zwar gab es zum Lunch ein Sandwich, aber das war lang verarbeitet… Zum Abendbrot gab es dann zwei ganz leckere Nudelgerichte, eines mit Fleisch und ein vegetarisches. Das vegetarische fand ich bald besser. Hätte ich echt nicht gedacht, wenn man bedenkt, das ich die letzten 1 ½ Monate kein einziges Stückchen gegessen hatte…

Als alles vertilgt war, fuhren wir zu unserem Camp. Wir, das heißt die Frauen, Männer scheren sich scheinbar nicht darum, wenn sie ungeduscht ins Bett gehen, gingen erst einmal duschen und waren sehr dankbar dafür, dass es einigermaßen sauber war. :D

Anschließend bauten wir unsere Schlafplätze auf. Jeder „Bett“ bestand aus einem dicken und festen Schlafsack. In diesem Schlafsack liegt eine Matte. Auf diese Matte kommt dann ein Handelsüblicher Schlafsack, in den dann die Person reinklettert. Man ist dann also bis zum Hals komplett vor Kälte und Tieren geschützt. Gegen Elf lag ich endlich in meinem „Bettchen“. Ich schlief auch prompt ein. Troy meinte, dass er uns gegen 4:30 weckt. Dann hätten wir noch eine halbe Stunde zum Fertigmachen. Das waren doch mal nette Aussichten. ;) 

 

06. Februar 2012

 

Heute war mal richtig schönes Wetter! Ganz überraschend, am letzten Tag…

Wir haben diesen Tag vor unserer großen Tour in das Outback hauptsächlich dafür genutzt, um uns auszuruhen. Für die Nacht haben wir uns vorgenommen, dass wir nicht schlafen gehen, da wir um 3:30 mit einem Shuttle zum Flughafen gefahren werden. Um 5:30 geht dann unser Flieger nach Sydney. Von dort aus geht es dann zum Ayers Rock Flughafen, mitten in der Pampa. :D

 

05. Februar 2012

 

Heute hatten wir endlich wieder besseres Wetter! Wir sind mal aus unserem Zimmer gekrochen und haben den Tag mal an der frischen Luft verbracht. Wobei, als frisch kann man diese schwüle Luft nicht bezeichnen…:(

 

04. Februar 2012

 

Heute haben wir wieder einmal nicht sonderlich viel machen können, da es wie immer wie aus Kannen geschüttet hatte. So macht das echt keinen Spaß!!:( Dafür machten wir uns mal nützlich und legten einen Waschtag ein. Der letzte vor unserer Outbacktour…

 

 

03. Februar 2012

 

Wer hätte es gedacht! Einmal war das „Glück“ auf unserer Seite: Ich wurde vom sehr lauten, sehr starken Regen geweckt!! Als wir uns gegen die Tour entschieden, haben wir endlich mal etwas richtig gemacht!!

Sogar der Hostelpool, der direkt vor unserem Fenster liegt, ist übergelaufen!

Den ganzen Tag sollte es leider auch nicht einmal besser werden…

Super. Zwei Wochen wohnt man am berühmtesten und begehrtesten Riff der Welt und man kann es nicht nutzen! Das hat sich so riiiichtig gelohnt!!

 

02. Februar 2012

 

Heute regnete es wieder den ganzen Tag!! Man, das ist echt so was von ätzend!!! Unglaublich!! Da wird man echt depressiv!! -.-

Wir blieben also wieder einmal den ganzen Tag zu Hause und wussten nichts mit uns anzufangen. Hier kann man aber auch nichts machen, wenn es regnet. Im Reiseführer steht auch nicht viel. Alles was man hier machen kann ist schnorcheln, tauchen, Fallschirmspringen, Bungeejumping und man kann sich Nationalparks anschauen. Für alles braucht man verdammt noch mal gutes Wetter!!!!! Man, ey. :(

 

01. Februar 2012

 

Wir haben wieder Geld!!!!!! Endlich!

Nun konnten wir endlich den restlichen Btrag für das Hostel begleichen und waren somit unsere Schulden los. :) Gott sei Dank war das Hostel diesmal echt locker, die sagten einfach, dass man den Pass zur Sicherheit hinterlegen soll. Bei den anderen Hostels musste man immer auf der Stelle bezahlen… Glück gehabt! Durch die Bezahlung bekam ich dementsprechend meinen Pass wieder und ich war wieder glücklich! :D

Anschließend machten wir uns im strömenden Regen auf zu dem Backpackerladen. Dort gingen wir, wie immer, erst einmal ins Internet. Anschließend wollten wir dann unseren Trip für Freitag buchen.

Als Jenny fertig war, kam sie zu mir und meinte, dass sie sich den Wetterbericht für Cairns mal angeschaut hätte. Bis Sonntag liegt die Niederschlagswahrscheinlichkeit bei 100%!!! Somit war es sehr wahrscheinlich, dass der Trip am Freitag ins Wasser fallen würde… Mist, dachten wir uns!! Das Problem ist halt auch, dass man sein Geld nur wieder bekommt, wenn der Veranstalter von sich aus sagt, dass die Tour an diesem Tag unmöglich wäre. Jeder, der schon mal im Urlaub war und ne Tour gebucht hat, weiß, dass die Veranstalter wahrscheinlich noch bei einem Tornado raus fahren würden, bevor die das Geld wieder rausrücken würden. Also haben wir das erst einmal gelassen und gingen, ohne eine Tour in der Tasche zu haben.

Anschließend gingen wir noch Lebensmittel kaufen und wieder zum Hostel zurück.

 

31. Januar 2012

 

Das Wetter am heutigen Tag: Sonne, Regen, Sonne, Regen.

Super dachten wir uns. Können wir ja mal wieder richtig was unternehmen!!! Also blieben wir daheim und hofften, dass es irgendwann wieder besser wird…

 

30. Januar 2012

 

Nachdem wir gefrühstückt hatten, gingen wir zum Travel Backpackers Büro und benutzten das kostenlose Internet. Anschließend wurden wir gefragt, ob wir sonst noch etwas brauchen. Wir setzten uns daraufhin hin und erkundigten uns wegen einer Schnorcheltour zum Great Barrier Reef. Schnell war die perfekte Tour gefunden: 7:30 geht es an einem kleinen Hafen mit einem Katamaran los zu einigen Riffen, unterwegs gibt es einen kleinen Snack zum Frühstück und man kann schnorcheln, wie es einem beliebt. Zum Lunch würde es dann ein großes Angebot an Seafood und Früchten geben. Getränke sind auch mit drin. Das hörte sich wirklich gut an, dachten wir uns! Wir einigten uns darauf, dass wir die Tour am besten am Freitag machen… Wir hätten sie auch gleich gebucht, wenn wir das Geld gehabt hätten. Wir hatten nämlich das Glück, dass wir beide das Limit unserer Konten für den Januar ausgeschöpft hatten. Somit bedankten wir uns nur und sagten, dass wir Mittwoch wieder kämen. Dann hätten wir wieder Geld und könnten die Tour buchen. Anschließend gingen wir noch einmal ins Einkaufszentrum, um festzustellen, dass alles schon zu hatte. -.- Na gut, also gleich ab nach Hause.

 

29. Januar 2012

 

Heute waren wir viel zu faul, um irgendwas zu machen. Das Wetter macht einen einfach fertig… Haben wir halt „mal“ einen faulen Tag eingelegt. :D

 

28. Januar 2012

 

Auch heute hatten wir wieder Sonne! Wir gingen wieder zum Strand/Pool, diesmal bewaffnet mit Bikini und Handtuch. Als wir ankamen, zogen dunkle Wolken auf und es zog ein Sturm auf. Langsam packten alle Menschen ihre Sachen zusammen und gingen nach Hause. Man, wie wir aber auch gar kein Glück haben!

Wir beobachteten noch ein wenig das Meer. Heute war Ebbe und wir konnten Krebse dabei beobachten, wie sie vor den hungrigen Möwen flüchteten… Der Wind war zudem echt angenehm. Nachdem wir allerdings die ersten Tropfen abbekommen hatten, flüchteten auch wir. Wir wollten noch schnell zum Coles, da uns ausgerechnet heute Morgen das Brot ausgegangen war… In ganz Australien hat Coles übrigens irgendwie immer 24 Stunden auf, nur hier natürlich nicht und wir fanden um halb 6 nur noch verschlossene Türen vor.-.- Irgendwie will uns Cairns vergraulen… Wir holten also das wesentlich teurere Brot an der Tankstelle und machten es uns in unserem Hostel gemütlich.. Abends gab es dann noch ein richtig fettes Gewitter, wie sollte es auch anders sein. ;)

 

27. Januar 2012

 

Heute gab es zur Abwechslung mal Sonne, was für eine Überraschung!!

Wir machten uns auch gleich auf den Weg nach draußen. Als erstes gingen wir wieder zum kostenlosen Internet. Dort genossen wir die Klimaanlage, da es draußen einfach unerträglich heiß war! Das mit der Luftfeuchtigkeit ist leider nicht besser geworden und mittlerweile gehen wir einfach mal davon aus, dass die scheinbar normal ist…

Danach machten wir uns auf den Weg zum Strand. Wie schon so oft, sahen wir als erstes einen Pool mit einer Anlage drum herum, wie in einem Hotel, nur das man hierfür nichts bezahlen muss. Dahinter sah man dann das Meer. Schön nenn ich anders, das steht fest. Das Wasser ist braun und sieht dementsprechend echt dreckig aus. Der Strand ist zwar lang, aber äußerst dünn. Dieser ist auch meistenteils mit Algen, Steinen und Co. bedeckt. Das was man also vom Great Barrier Reef von Fotos kennt, sucht man hier vergeblich… Inseln in der Ferne sieht man leider auch nicht. Wir sind einfach am falschen Strand, anders kann es nicht sein. Mal sehen, ob wir noch schönere Strände zu Gesicht bekommen…

Am Nachmittag regnete es natürlich wieder und die Feuchtigkeit stieg wieder. Naja, soll ja gut für die Haut sein. ;D

 

26. Januar 2012

 

Heute sah es leider nicht besser aus. Es regnete wie aus Kübeln. Da man in Cairns nur etwas unternehmen kann, wenn das Wetter gut ist, hat man leider keine Möglichkeit irgendwas schönes zu unternehmen… Wir hockten also wieder den ganzen Tag im Zimmer und gingen nur mal raus, um etwas zu essen. Wenn das die nächsten 2 Wochen so ist, werden das lage 2 Wochen.-.-

 

25. Januar 2012

 

Heute sind wir aufgewacht und sahen/hörten nur eines: Regen.

Wir rafften uns auf und gingen mit einem Regenschirm bewaffnet zum nächsten Einkaufszentrum, in dem es auch Coles geben soll. Wir kauften das nötigste ein und liefen anschließend noch ein wenig durch die Stadt. Wir fanden einen Backpackerstravelshop, bei dem man 20 Minuten kostenlos ins Internet gehen kann. Das nutzten wir natürlich erst einmal aus. :D

Anschließend schleppten wir uns wieder zum Hostel und aßen erst einmal was. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit, die hier herrscht, ist jegliche Bewegung außerhalb unseres Zimmers eine echte Qual. Das Atmen fällt einem schwerer und man ist klitschnass, wenn man nur ein paar Meter läuft. Ich weiß nicht, ob ich so etwas schon mal erlebt habe, echt unglaublich…

Den restlichen Tag verbrachten wir in unserem angenehm kühlen Zimmer und hofften, dass das Wetter irgendwann besser wird… 

 

24. Januar 2012

 

Heute stand uns die Reise zu unserer nächsten Station, namens Cairns,  bevor…

Ich stand um 8 Uhr auf und packte meinen Rucksack. Jenny hatte ihren schon einen Tag zuvor gepackt und konnte somit länger schlafen. Äußerst klug. :D Anschließend gingen wir frühstücken und checkten dann so gegen 10 Uhr aus. Um 10:36 sollte dann unsere Bahn zum Brisbane Airport fahren. Wir brauchten dafür natürlich noch Fahrkarten und gaben sage und schreibe 15 Dollar pro Person für eine 20-minütige Strecke zum Flughafen aus. Jetzt sage mir doch bitte mal jemand, womit das gerechtfertigt ist!!

Als wir am Flughafen ankamen, sahen wir als erstes, dass unser Flieger 20 Minuten Verspätung hat. Anstatt um 13:20 sollte es jetzt also um 13:40 losgehen… Bei dem Wetter war das auch keine sonderliche Überraschung. Seit gestern schüttet es wie aus Kannen in Brisbane, ununterbrochen. Zu unserem Glück sagten uns drei Frauen, mit denen wir unsere letzte Nacht in einem Zimmer verbrachten, dass sie gerade aus Cairns kommen würden und es seit Tagen dort regnen würde. Super, dachten wir uns!! Naja, egal… Am Flughafen angekommen, checkten wir sogleich ein und gaben unsere Rucksäcke ab. Danach begaben wir uns zu unserem Terminal 29 und warteten. Gegen 13:45 konnten wir dann endlich an Bord und um 14:15 ging es dann los. Ne saftige Verspätung auf jeden Fall, aber noch aushaltbar. Durch das Unwetter hatten wir anfänglich ganz schöne Turbulenzen, als wir uns dann aber über den Wolken befanden, war es ganz ruhig. Zwei Stunden später landeten wir und standen, wie sollte es auch anders sein, im Regen…

Gott sei Dank hat unser Hostel einen Airportservice und somit mussten wir uns keine Gedanken mehr über unseren Fahrweg machen.:)

Das Hostel an sich ist recht nett. Man hat einen Pool und jeden Abend kann man in einem nahe gelegenen Restaurant kostenlos Abendbrot essen. Das werden wir allerdings morgen erst in Anspruch nehmen. Heute sind wir einfach nur platt. Lustig ist auch, dass wir eigentlich ein Mädchenzimmer mit vier Betten gebucht haben. Jetzt teilen wir uns zu zweit ein Dreierzimmer und die Rezeptionistin hat gesagt, dass das die zwei Wochen eigentlich so bleiben müsste. Das nenn ich Komfort, auch wenn das Zimmer wie ne Zelle aussieht…

 

23. Januar 2012

 

Heute hatten wir großes vor. Nachdem gestern leider unser Plan nicht aufgegangen war, wollten wir diesen heute verwirklichen.

Um 11:30 machten wir uns auf den Weg zum Bus, stiegen ein und fuhren zum Lone Pine Koala Sanctuary. Leider hatten wir heute nicht so schönes Wetter wie gestern. Ganz im Gegenteil: Es regnete Strippen. Naja, wir machten das Beste draus.:) Wir stiegen aus, zeigten unsere Tickets vor und schauten uns als erstes Koalas und Vögel an. Zwischendurch stolperten wir ständig über Echsen und außergewöhnliche Vögel, die man sich bei uns nur hinter Gittern anschauen kann. Das war schon recht lustig und ungewöhnlich, aber Australien ist nun mal deren Heimat. ;) Ich steuerte dann auch prompt die Fotoecke an. Ein Highlight des Parks ist nämlich, dass du dich mit einem echten Koala auf dem Arm fotografieren lassen kannst! Das wollte ich unbedingt machen!! Auch wenn ich das als heimliche Green Peace Anhängerin eigentlich nicht gutheißen dürfte… Aber für die Erinnerung kann man das mal durchgehen lassen. Gegen eine utopische Summe, wie sollte es auch anders sein, bekam ich also mein Foto und wir gingen weiter, an Krokodilen und Schlangen vorbei, zum Streichelzoo. Der Streichelzoo im Tierpark war ja für klein Michel damals immer ein Highlight. Ziegen und Schafe konnte man begutachten, streicheln und füttern und schließlich vor ihnen wegrennen, weil man sich verfolgt fühlte… Hier gibt es natürlich keine Ziegen und Schafe, sondern Kängurus!!!! Das war so cool!! Babys waren auch dabei, sehr niedlich!! Nachdem auch das geschafft war, wollte ich eeeeendlich Wombats sehen!!! Deswegen wollte ich persönlich ja hauptsächlich in diesen Park!! Ich wollte endlich mal so ein süßet Vieh in echt sehen! Natürlich haben die heute den gaaaaaanzen Tag geschlafen und sich versteckt. Tolle Wurst, dachte ich. Ich war ernsthaft traurig und enttäuscht, muss ich ja mal sagen!

Wir schauten uns noch Schnabeltiere, Dingos und Tasmanische Teufel an und machten uns auf den Weg zurück in die Stadt. Dort gönnten wir uns noch einen Aufwärm-Kaffee bei Starbucks und gingen wieder zurück ins Hostel.

Ich fand den Tag recht schön, wenn man jetzt mal vom Wetter absieht…:)

 

 

22. Januar 2012

 

Heute war ein ganz besonderer Tag! Jenny wurde nämlich 20! Um punkt null Uhr hechtete ich mich vom Bett setzte mich sanft zu Jenny und weckte sie mit dem Lied „Happy Birthday“. :D Anschließend gab es die Bescherung und wir quatschten noch eine Weile munter weiter. Gegen 2 machten wir Schluss und schliefen bis um 11 aus. Heute stand auf unserem Plan ein Koalapark, wo man auch viele andere Tiere begutachten kann. Wir fanden, dass das eine tolle Sache ist, die man an einem Geburtstag machen kann.:) Wir stiefelten nach dem Frühstück los und machten uns auf den Weg zu der Bushaltestelle, die uns gesagt wurde. Den Bus auf dem Fahrplan suchten wir allerdings vergebens, da dieser am Sonntag nicht fährt. Na super, dachten wir uns… was machen wir nun?? Erst einmal gingen wir in ein Internetcafe und checkten unsere Mails. Anschließend lud mich Jenny auf einen Kaffee bei Starbucks ein und wir machten es uns dort gemütlich, danach gingen wir bummeln und setzten uns schließlich bei einem Sushifritzen hin und gönnten uns zur Feier des Tages mal was „Feines“. Meine Erfahrung mit Sushi beschränkt sich ja auf eine Rolle vor vier oder fünf Jahren. Deshalb blickte ich etwas skeptisch drein, als ich mir meine Stäbchen schnappte und mir das Ding genauer anschaute. Fazit des Dinners: Nie wieder Sushi! Einzelheiten werden nicht verraten…

Den restlichen Tag ließen wir dann im Hostel ausklingen.

 

21. Januar 2012

 

Heute setzten wir unseren Stadtrundgang von Gestern fort. Wir gingen zur anderen Seite des Flusses, setzten uns dort in den Schatten und saßen eine gute Stunde rum und plauderten. Danach machten wir uns weiter auf den Weg und schauten uns noch einen künstlichen Strand mit künstlichem Wasser an. Dor tümmelten sich mega viele Leute. Das Wetter war heute aber auch einfach bombig.:) Anschließend gingen wir noch ein wenig durch die Stadt und machten uns wieder auf den Weg nach Hause…


20.  Januar 2012

 

"Bettchen" war das richtige Stichwort. Nach einer Nacht mit raushaengenden Fuesschen, lag ich noch ein bisschen im Bett und genoss die frische Luft, die mir staendig um die Ohren geschmissen wurde. Ich habe naemlich den Luxus, direkt ueber meinem Bett einen Ventilator zu haben!! Das ist sooo cool! Wahrscheinlich total ungesund, aber anders haelt man die Naechte und Tage hier einfach nicht aus. Es ist naemlich sauheiss!! Irgendwann standen wir dann auf und machten uns auf den Weg zum Fruehstueck. Anschliessend hatten wir einen Rundgang durch die Stadt geplant, den Jenny gestern noch rausgesucht hatte. Wir gingen also in der bruetenden Mittagshitze los und kamen an den verschiedensten eher wenig spektakulaeren Sehenswuerdigkeiten vorbei... Auf dem Weg machtenw ir noch Halt bei unserer Agentur und gingen schnell kostenlos ins Internet. Momentan haben wir ja leider keines im Hostel, jedenfalls nicht fuer umsonst...

Ueber zahlreiche Shoppingstrassen ging es dann weiter zum Backpackers World Travel Buero. Dort wollten wir uns eimal erkundigen, wie man am guenstigsten nach Fraser Island kommt. Das ist eine Insel in der Naehe von Brisbane, die wohl Beruehmteste von Australien. Da Jenny am Sonntag Geburtstag hat, wollten wir diesen tollen Trip an dem Tag machen. Leider war schon alles ausgebucht... Nun machen wir was anderes an dem Tag... Dann dachten wir uns, dass wir uns gleich mal erkundigen koennten, wie man von Cairns am guenstigsten zum Ayers Rock kommt. Wir bekamen von unserer Beraterin, die uebrigens deutsch war, was uns die ganze Planung leichter machte, ein tolles Angebot, was wir auch sofort annahmen. Nun geht es fuer uns, nachdem wir zwei Wochen in Cairns waren, auf einen dreitaegigen Abenteuertrip durch's Outback. Das wird bestimmt lustig.:D Anschliessend fliegen wir dann wieder nach Sydney.:)

Nachdem wir alles bezahlt hatten, gingen wir wieder heim, machten uns Abendbrot und liessen den Tag ausklingen.

 

19. Januar 2012

 

Nachdem auch ich irgendwann ein Auge zugetan hatte, kamen wir um 10 vor neun an. Da Sydney und Brisbane eine Stunde Zeitunterschied haben, hatten wir es aber erst 10 vor acht. Nun haben Berlin und ich also „nur“ noch neun Stunden Unterschied.

Wir nahmen unsere Rucksäcke, die wir vorher in einem großen Raum im Zug verstauen haben lassen, entgegen und schleppten uns aus dem Bahnhof. Laut Googlemaps brauchen wir vom Bahnhof zum Hostel nur zehn Minuten zu Fuß. Gott sei Dank stimmte das! :D

Dort, wo unser Hostel steht, stehen übrigens noch fünf andere Hostels! Unseres sah am schäbigsten aus. Als wir rein gingen, kam uns auch gleich ein angenehmer Zwiebel-Knoblauchgeruch entgegen. Zudem empfing uns ein Typ der wild im „Empfangsbereich“ hin und her tänzelte und mit Deo um sich sprühte… Wunderbar, dachten wir uns. Nach einigen Schwierigkeiten mit der Bezahlung (Die Rezeptionistin konnte nicht rechnen, weder ohne noch mit Taschenrechner…), wurden wir zu unserem Zimmer begleitet und angenehm überrascht: Acht einladende Bettchen standen in einem mit altem Holzparkett ausgelegten Raum. Wirklich wunderschön! Generell ist das Hostel echt schön, dafür, dass es das Preiswerteste der sechs ist. :) Wir richteten uns also häuslich ein und schliefen erst einmal völlig erschöpft ein, immerhin hatten wir eine Menge Schlaf nachzuholen. Irgendwann standen wir dann auf und Jenny meldete sich, dass sie Hunger hätte. Wir machten uns also auf den Weg zum Coles direkt gegenüber und erlebten an der Kasse eine nette Überraschung: Ich hatte mein süßes Ampelmannshirt aus Berlin an und der Kassierer fragte mich, wo auf der Welt die Ampelmännchen denn Hütchen tragen würden. Ich antwortete ganz stolz: „In Berlin!“ :D Das hätte er sich schon beinahe gedacht und fing mit einem Mal an deutsch zu reden!! Er war aber kein Deutscher, sondern Australier. Ich war total begeistert von seinen Deutschkenntnissen. Ich habe schon einige Australier kennen gelernt, die auch deutsch gesprochen haben, aber das waren dann nur so Standardsätze, wie: „Wie geht es dir?“ oder „Danke.“. Mit diesem Mann konnte man aber eine richtige Konversation führen. Richtig cool. :D

Anschließend gingen wir wieder heim und aßen Abendbrot.

 

18. Januar 2012

 

Heute stand ich um 8:30 auf, da ich noch mit Mutti verabredet war, da sie noch ein letztes Mal mit ihrem Baby reden wollte, bevor es sich wieder auf reisen begibt… Mit kleinen Äuglein und endlosen Gähnern, wurde auch das erledigt. Ich schaute noch ein wenig fern und machte schließlich Frühstück. Da wir noch eine Menge Essen im Kühlschrank hatten und wir das unbedingt noch loswerden wollten, bevor wir es ohne Kühlschrank 13 Stunden im Zug transportieren müssen, fiel dies ungewöhnlich groß aus. Anschließend machten wir ein wenig Klarschiff in unserer schönen Bleibe und packten unsere Sachen. Das fällt mir mittlerweile echt leicht. Nachdem man den Rucksack jetzt ja schon öfter gepackt hat, geht es fast wie von allein. :D

Um 15 Uhr wollten wir dann vom Hof reiten. Wir hielten uns erstaunlicherweise mal dran. :D Wir kamen an unserer Haltestelle an und hatten scheinbar gerade unseren Bus verpasst. Man ist einfach langsamer mit 16,4 Kilo auf dem Rücken und noch mal ungefähr fünf vorn an der Brust. Das zieht einen echt nach hinten… Zum Glück kam gerade ein Metrobus und den konnten wir nehmen. Normalerweise sind Metrobusse ja schneller, als die normalen. Der… war es nicht. -.- Wir fuhren ungefähr 10 Minuten länger. Ich hatte zwischendurch echt Angst, dass wenn die Fahrt noch länger dauert, dass wir unseren Zug verpassen… 20 vor 4 kamen wir dann endlich an. Wir checkten noch schnell ein und stellten uns an den Bahnhof. Dann die Durchsage: Der Zug fährt erst um 16:15. Gut, ist aushaltbar. Dann: Der Zug fährt erst 16:30. Ja, auch gut. Im Endeffekt sind wir dann um 17:39 losgefahren…-.- Dann müssten wir also nicht um 5:30, sondern um 6:50 ca. landen. Als Entschädigung wurde vom Bahnhofspersonal kostenlos Kaffee, Tee und Wasser verteilt. Die Deutsche Bahn könnte sich echt mal ne Scheibe abschneiden, aber dann wäre die Firma womöglich schon pleite, also besser nicht.;) Nachdem wir in den Zug gestiegen waren, sahen wir das erste Mal unsere  „Nachbarn“. Zwei Männer, die uns wie ausgehungerte Tiere begaften, ekelhaft. -.- Der eine sprach uns auch prompt an, ob wir Deutsche wären und wo wir herkämen. Schnell den Ipod ins Ohr und ignorieren… Schräg vor uns hatten wir auch eine nette Dame, so in unserem Alter, die mal schnell ihr Kind auf ihren Plätzen wickelte! Ein Wagon weiter ist ein Wickelraum. Was ist daran so schwer?!? -.- Na wenigstens war das Baby niedlich. :D

Wir hatten es heute echt nur mit komischen Leuten in unserem Abteil zu tun. Die Frau vor uns war scheinbar Gottesanbeterin und hat alle um sich herum versucht von ihrem Glauben zu überzeugen. Es gab kostenlose Flyer und CD’s mit weiß Gott was drauf… Wir haben uns gleich abgeschirmt und ihr zugehört, wie sie die anderen belappt hat.

Irgendwann wurden wir müde und warteten quasi nur darauf, dass endlich das ätzend helle Licht ausgemacht wird. Irgendwann war es dann so weit, unser Nachbar schlief prompt ein und schnarchte die ganze Zeit über… Gute Nacht liebe Nachtruhe.

 

17. Januar 2012

 

Heute haben wir uns auf den Weg zum Central Station gemacht. Dort hatten wir vor unser Ticket von Sydney nach Brisbane zu kaufen. Auf dem Weg dort hin machten wir noch eine kleine Pause bei dem Büro unserer Agentur, da ich Post bekommen hatte. Nachdem wir auch dort fertig waren, machten wir uns weiter auf dem Weg zum Bahnhof. Nach einem etwas längeren Weg in der prallen Stadthitze, kamen wir an und kauften direkt unsere Fahrkarten. Morgen um 16:12 geht es dann los und wir kommen endlich wieder ein Stückchen vorwärts. Anschließend buchten wir zu Hause via Internet unser Hostel für die paar Tage, anschließend unseren Flug nach Cairns und weil es so schön war, buchten wir auch noch unser Hostel in Cairns.:) Eine Menge Geld rann uns durch die Finger, aber was sein muss, muss sein.;)

 

16. Januar 2012

 

Heute bekamen wir dann die definitive Absage für den Farmjob. Schade. Der hätte uns eine Menge Sorgen erspart… Wir schauten uns also weiter nach Jobs in Brisbane und Cairns um. Wir schrieben Bewerbungen und es kam wie immer nichts zurück. Nun hatten wir also einen neuen Plan. Mittwoch geht es definitiv ab nach Brisbane. Dort bleiben wir dann nur 4-5 Tage und von dort aus geht es per Flugzeug gleich weiter nach Cairns. Dort wollen wir uns dann noch einmal nach einem Job umschauen. Mal sehen, ob wir dort endlich etwas finden. Wenn nicht, sieht es schwarz für uns aus.

 

15. Januar 2012

 

Auch heute war das Wetter nicht besser. Wir nutzten die Zeit und planten unsere Weiterreise. Wir suchten ein Hostel in Brisbane und sahen uns nach einer Verbindung, dorthin, um. Unser Plan ist, am Mittwoch über Nacht nach Brisbane zu fahren, damit wir am Donnerstag unsere neue Unterkunft beziehen können. Wir fanden recht schnell ein Hostel und einen Zug. Wir wollten die beiden allerdings noch nicht reservieren, da wir noch ein wenig Hoffnung hatten, einen Farmjob, für den wir uns beworben hatten, zu bekommen. So ließen wir das Ganze erst einmal ruhen.

 

14. Januar 2012

 

Nach dem gestrigen wundervollen Sonnentag gab es heute einen traurigen Regentag.:( Den ganzen Tag konnte man mit diesem Wetter nix anfangen. Das hieß für uns: Einen Tag zwangsweise zu Hause klucken und nichts tun.:) Doch, um Jobs haben wir uns gekümmert. Wie auch schon die Monate davor hatten wir kein Glück. -.-

 

13. Januar 2012

 

Um 10 war für mich die Nacht heute zu Ende. Nachdem ich noch ne Stunde gedöst hatte, stand ich auf und schleppte mich an den PC. Nach einiger Zeit kam dann auch Jenny zum Vorschein und wir konnten Frühstück essen. Anschließend machten wir uns fertig und gingen gegen 13:15 los. Heute stand nämlich ein "kleiner" Spaziergang auf dem Plan: Von unserem Coogee Beach wollten wir rüber zum Bondi (Sprich: Bondei) Beach laufen. Als ich Bianca gestern fragte, welchen Bus man nimmt, damit wir mal zum Bondi fahren können, meinte sie, dass man von uns auch zu Fuß gehen könnte. Dies würde ungefähr 1 1/2 Stunden beanspruchen... Wir entschieden uns also zu laufen, da wir dadurch auch mal wieder ein wenig Bewegung nach den letzten Tagen bekommen würden.:)

Wir gingen also runter zu unserem Coogee Beach und machten uns dann auf in Richtung Norden Die erste Bucht, die wir erreichten hieß Gordens Bay, hier waren wir damals auch schnorhceln. Mehr oder minder.;) Wir gingen ein ganzen Stück weiter und kamen schließlich in der Clovelly Bay an. Dort genossen wir ein wenig die Aussicht und die Menschen, die dort am Strand lagen und in einem Pool schwammen. Anschließend gingen wir weiter und kamen am Bronte Beach an. Von dort aus sahen wir schon die nächste Bucht, namens Tamarama. Von dort aus war es dann nur noch ein kleines Stück zum Bondi Beach.  Dort angekommen sahen wir uns den Strand erst einmal von weitem an. Der Bondi Beach ist übrigens einer der bekanntesten Strände von Australien und der beliebteste und vollste von Sydney. Warum, weiß ich nicht. Er ist zwar ziemlich groß, aber ich muss sagen, dass mich die Strände an der Ostsee mehr beeindrucken. Ich finde nicht, dass er etwas besonderes ist... Überfüllt ist er, aber mehr auch nicht...;)

Nach diesem 3 h Stunden Marsch (Von wegen 1 1/2, wenn man sich Zeit lässt.;D) gingen wir noch ein wenig die Promenade entlang und stellten uns  schließlich an unsere Bushaltstelle, um den nächsten Bus nach Hause zu nehmen.:)

Das war ein wirklich toller Spaziergang und schön braun bin ich auch geworden.:D

 

12. Januar 2012

 

Heute bin ich voller Panik um kurz vor eins aufgewacht. Das war mir eindeutig zu spät... scheinbar hatte ich den Wecker überhört. Zwar hatten wir nix vor, aber ich habe immer automatisch ein schlechtes Gewissen, wenn ich hier so lang schlafe.:(

Ich machte Frühstück, weckte Jenny und schaltete den TV an... und was lief da?!? DEUTSCHE Nachrichten. Sowas wie die Tagesschau!! Man war das toll!!Endlich haben die Austraier auch mal an die Deutschen im Lande gedacht. Bis jetzt haben wir nämlich nur australische, asiatische, spanische unmd italienische Nachrichten im TV gefunden... Das war echt mal ein kleines Highlight. Jetzt wissen wir, dass es der deutschen Wirtschaft gut geht und wir beruhigt die nächsten Monate hier sein können.:D Anschließend kam auch noch Komissar Rex auf deutsch mit englischen Untertiteln. Der Tag fing super an.:D

Ja, den restlichen Tag haben wir verplempert...

 

11. Januar 2012

 

Heute waren wir einkaufen und haben einen kleinen Spaziergang zum Strand gemacht. War auch mal wieder schön.:)

 

10. Januar 2012

 

Oh man. Heute haben wir wieder nix getan. Wir sind so faule Menschen. Wir fühlen uns auch ganz schlecht, aber wir haben nix zu tun...-.-

 

09. Januar 2012

 

Heute haben wir uns zum Frühstück Tennis angeschaut. Momentan sind hier nämlich wichtige Spiele (Fragt mich nicht, welche!). War wirklich interessant. Den Rest des Tages waren wir very lazy.:D

 

08. Januar 2012

 

Wir sind aufgewacht und es regnete in Strömen! So ging das den ganzen Tag!! Wir hatten zum Teil so lautes Donnern um uns herum, dass ich mich echt gewundert habe, dass ich auf meinem rechten Ohr, welches zum Fenster gewannt war, überhaupt noch etwas hören kann. Das doofe war, dass es zwar übelst geregnet hatte, die Temperaturen aber leider nicht runtergegangen sind... Es war unglaublich heiß den ganzen Tag über... Also schön nenn ich anders.-.-

 

07. Januar 2012

 

Heute begann in Sydney das Sydney Festival. Die ist eine Veranstaltung die einen Monat geht. Es gibt jeden Tag einen Haufen Freiluftkonzerte, Theaterstücke und Co. Es ist also ein Fest der Künste, wenn man das so nennen kann...:)

Heute nannte sich der Tag Festival First Night. Wir machten uns so gegen 17:00 auf den Weg in die Stadt und lauschten den zahlreichen Freiluftkonzerten. Es war für jeden etwas dabei. Elektro, Hip Hop, Jazz, Rock. Wirklich schön.:) In mitten  von vielen Menschen saßen wir dann auf einer Wiese und und genossen den Sonnenuntergang.:)

 

06. Januar 2012

 

Heute gönnten wir uns wieder einen Tag voller Ruhe.:D Hach ja, wir haben ein herrliches Leben.:D

 

05. Januar 2012

 

10 Uhr und die Nacht war vorbei. Für mich stand heute nur eines auf dem Plan: Mission Geburtstagsgeschenk. Jenny hat nämlich am 22. Januar ihren großen Tag.:D

Ich ließ Jenny also schweren herzens zurück und machte mich allein auf den Weg in die Stadt. Ich war echt überrascht, wie gut alles klappte. Ich kam recht schnell alles was ich brauchte und fuhr wieder nach Hause um Jenny zu berichten, dass ich alles bekommen habe und um sie neugierig zu machen.:D

Ich bin ja mal gespannt, ob mein kleiner Plan aufgeht und sie sich freut. Es ist schon nicht so einfach, wenn man tausend Sachen sieht, die man ihr gerne schenken möchte und jedes Mal daran erinnert wird, dass es ja etwas sein muss, was man recht gut und schnell verbrauchen kann und keinen zusätzlichen unnötigen Ballast darstellt...-.-

 

04. Januar 2012

 

Heute haben wir bis um 10 geschlafen und konnten uns partout nicht überwinden rauszugehen. Das Wetter war jetzt auch nicht so toll und wir beschlossen zu Hause zu bleiben.:)

 

03. Januar 2012

 

Heute waren wir schon um 9:30 in der Stadt, da wir dort ein Interview (Vorstellungsgespräch) hatten. Wir hatten uns nämlich für einen Job auf einer Farm in der Nähe von Sydney beworben. Um 10 Uhr haben wir uns mit einer netten Dame getroffen und haben alles besprochen. Falls wir den Job bekommen, was wir sehr hoffen, werden wir ab dem 16. Januar für 4 Monate auf einer Farm wohnen und am Fließband arbeiten. Das ist ein anstrengender Job aber sehr profitabel...:)

Anschließend haben wir uns diesmal die St. Marys Cathedral von Innen angeschaut. Sehr schön muss ich sagen.:)

Anschließend sind wir nach Hause gejumpt, waren vorher noch einkaufen und haben uns anschließend ins Bett gepflanzt und gechillt.:D

 

02. Januar 2012

 

Heute war dann wieder das volle Programm angesagt.:D

Um zehn klingelte der Wecker. Wir frühstückten, chillten noch ne Runde und machten uns fertig für die Stadt.:)

Gegen halb 2 fuhren wir dann mit dem Bus in die Stadt. Um kurz vor eins stiegen wir am Hydepark aus und gingen von dort aus zur Oper. Dort machten wir eine Pause und genossen das Treiben und die wundervolle Aussicht um uns herum. Das Wetter dazu lud aber auch wirklich ein. Einfach herrlich!

Danach machten wir uns auf den Weg, immer am Wasser entlang, zum Lady Macquerie Chair. Dies ist ein in Stein gehauener Sit von dem aus die Frau des Governeurs Macquerie damals immer den Hafen von Sydney beobachtet hat.:) Heute ist es ein schattiges Plätzchen am Rande der Royal Botanic Gardens. Von denen haben wir heute allerdings nicht allzu viel gesehen, da wir eher am Rand enlang gegangen sind, um das schöne Wasser zu genießen, das rund herum liegt.:)

Anschließend wollten wir uns eigentlich noch die St. Marys Cathedral von innen anschauen, allerdings hatte Gott heute scheinbar nur bis um 12 Sprechstunde und dementsprechend waren die Türen verschlossen.-.-

Anschließend sind wir durch den Hydepark zurück zu unserer Haltstelle gegangen und sind gemütlich nach Hause gefahren.:)

 

01. Januar 2012

 

Nach der Nacht haben wir uns mal gegönnt, den Wecker auszustellen. Gegen 11:30 bin ich dann putzmunter aufgestanden, habe Frühstück gemacht, gegessen und habe mich wieder ins Bett gelegt.:D

Den Rest des Tages haben wir uns eigentlich nur "erholt".:)

 

31. Dezember 2011

 

Der letzte Tag. Wahnsinn, wie das Jahr gerannt ist...

Heute hatten wir uns vorgenommen auszuschlafen, da wir fit für das große Finale sein wollten.:)

Um halb 12 frühstückten wir also ganz gemütlich. Anschließend chillten wir ein wenig, bis wir um 4 beschlossen zu einer kleinen Bucht mit einem Strand  zu gehen und das Schnorchelzeug mitzunehmen. Wir liefen also unseren wundervoll steilen Weg runter, überquerten eine Klippe (Sehr schööne Aussicht, leider hatten wir keinen Fotoapparat mit. Naja, das kommt noch) und sahen "plötzlich" die kleine Bucht vor uns. Wir gingen runter und suchten uns ein kleines Plätzchen auf ein paar Felsen. Dort kletterten wir ins Wasser hinunter und tauchten unter. Da war dann... leider gaaaar nix. Das Wasser war einfach zu aufgewühlt. Wir sahen nur Sand und Algen.-.- Da uns der Aufstieg über die Felsen zu unserem Platz zu anstrengend war, gingen wir über den Strand zurück, banden uns unsere Handtücher um und gingen wieder nach Hause... Gegen halb 6 waren wir dann wieder daheim und sprangen schnell unter die Dusche. Anschließend aßen wir noch Abendbrot, machten uns dann fertig und gingen gegen 19:15 los, um mit dem Bus in die Stadt zu fahren.  Gegen halb stiegen wir dann am Hydepark aus und machten uns auf den Weg zur Oper. Dorthin trafen wir viiiiele Menschen und bald sahen wir nur noch Menschenmassen die mit uns versuchten den besten Platz zu finden. Wir liefen und liefen und fanden schließlich ein schönes Plätzchen unter der Harbour Bridge, von wo aus wir einen direkten Blick auf die Oper hatten. Nach einigen Sekunden wurden wir allerdings mistrauisch, dass wir so ziemlich die einzigen an dem Platz waren und in dem Moment fiel mir ein, dass das Feuerwerk ja AUF der Harbour Bridge ist!!-.- Wir gingen also weiter und fanden einen schönen Platz, von wo aus man alles schön überblicken konnte. Die Oper wurde zwar von Bäumen verdeckt, aber das war nicht sonderlich schlimm, da es dort eh kein direktes Feuerwerk geben würde. Die Feuerwerkskärper werden nämlich von Booten abgeschossen.:) Wir setzen uns hin und musste nun 3 1/2 Stunden totschlagen. Um 21 Uhr gab es dann das erste große Feuerwerk. Es war gigantisch und wir fragten uns, was denn noch kommen soll, nachdem wir das gesehen hatten... Doch es wurde noch besser!!!!! Beim Feuerwerk um 12 haben die Pyrotechnicker noch einmal alles rausgeholt und haben ihr bestes gegeben!! Es war einfach atemberaubend!!! Das Feuerwerk am Brandenburger Tor ist dagegen nur ein läpisches Tischfeuerwerk...;) Um 00:15 war dann alles vorbei uns die Menschenmassen bewegten sich in Richtung Ausgang. Nach einer Stunde kamen wir an unserem Ausgangspunkt, dem Hydepark, an und stiegen in unseren Bus und fuhren nach Hause. Dort angekommen fielen wir völlig fertig in unser Bett und ließen alle fünfe gerade sein.:D

 

30. Dezember 2011

 

Heute stand einiges auf dem Plan: Job suchen, Einkaufen und der Sydney Tower!!!!

Zuerst einmal standen wir gegen 10 auf, frühstückten ganz in Ruhe und gingen anschließend das nötigste einkaufen. Wir brachten unsere Errungenschaften rauf und machten uns sogleich wieder auf. Wir liefen runter zum Strand und suchten dort nach Cafes oder Restaurants, wo man Leute sucht. Wir wurden leider nicht fündig...-.- Wir machten uns also wieder auf den Weg nach Hause und ruhten uns dort erst einmal aus, da die Strecke vom Strand zum Appartment steil bergauf geht und das bei der Hitze. Das kann schon anstrengend werden... Wir aßen noch schnell Mittag/Abendbrot und fuhren schließlich in die Stadt. Dort wollten wir unser Weihnachtsgeschenk (Danke, danke, danke Jens!!) einlösen und hoch auf den Sydney Tower fahren.  Um halb sieben waren wir da und stellten uns an der langen Schlange an. Um punkt sieben stellten wir uns dann an die Schlange an, die ire Tickets schon hatten und die auf die "Show" wartete. Gegen halb acht wurden wir dann in ein 4d-Kino reingeführt. Dort schauten wir uns einen ca. 5-minütigen Film an. Dieser zeigte Bilder von dem Tower und was man alles zu sehen bekommt, wenn man oben steht. Und das alles schön mit Regen, Wind, Donner und Co.;D

Anschließend gingen wir durch eine Sicherheits-Kontrolle die so lächerlich war, dass man sie sich hätte sparen können.;) Gegen kurz vor acht  standen wir dann endlich oben und konnten die Aussicht genießen. Wir bekamen einen wundervollen Sonnenuntergang zu Gesicht und konnten die Stadt dabei beobachten, wie langsam das Nachtleben erwachte. es war einfach unglaublich schön!!!! Nach 1 1/2 Stunden dachten wir uns, dass es langsam mal Zeit wäre, wieder runter zu fahren. Ich glaube ich war noch nie so lang auf einem Aussichtsturm. Es war aber auch wirklich schwer sich zu trennen...:) Sydney ist wirklich eine tolle Stadt!! Zwar nicht ganz so schön wie Paris, aber sie kommt nah ran.:D

Gegen elf waren wir dann wieder daheim und fielen ins Bettchen.:)

 

29. Dezember 2011

 

Um 10 war für uns die Nacht zu Ende. Wir machten uns ein leckeres Frühstück, erholten uns anschließend davon und machten uns auf den Weg zum Bus. Der erste der kam, wollte in die City, wir hielten ihn an (Hier muss man die Hand raushalten, damit die Busse anhalten.) und stiegen ein. Ich wollte einen Versuch starten und doch Fahrkarten beim Fahrer kaufen, da wir gestern eine Frau beobachtet hatten, die das getan hatte.;) Ich meinte also, dass ich gerne zwei Hin-und Zurücktickets hätte. Ja, die hat er nicht, es gibt nur One-Way-Tickets bei ihm. Das andere müssten wir dann halt in der Stadt kaufen. Ich sagte ok und verlangte nach 2 Tickets in die Stadt. Dann ging es los:

Busfahrer: "Ja, aber ich kann nur eines verkaufen, was in die Stadt fährt, das Rückfahrticket müsst ihr da kaufen!"

Ich: "Ja, ich weiß. Ich brauche jetzt aber erst einmal 2 in die Stadt!"

BF: "Ja, die habe ich, aber das Zurückticket kann ich jetzt nicht verkaufen."

Ich: "Das weiß ich ja, trotzdem brauche ich erst einmal 2 IN die Stadt, bevor ich dann eins für den Rückweg kaufen kann...!!!!!!!"

BF: "Ja, das kann ich verkaufen."

Suuuper, dachte ich, dann gib uns jetzt 2!!! Meine Fresse. Die Schlange hinter uns wurde länger und ich musste mich erst einmal entschuldigen. Gefühlte Stunden später saßen wir dann MIT unserem Ticket im Bus und waren glücklich!;)

Ich schnapte mir meine tolle Sydneystadtkarte und versuchte zu orten, wo wir uns gerade befanden. Wir hatten nämlich ein Ziel: Das Queen Victoria Building.

Bianca meinte zu uns, dass es dort einen deutschen Bäcker gibt, der ausschließlich Deutsche sucht, und das eigentlich immer... Nachdem ich endlich gefunden hatte, wo wir uns gerade befanden, stiegen wir aus und 10 Min. später standen wir vor diesem riiiiiiiesigen Einkaufszentrum!!! Ich sage euch: Vergesst das Alexa oder sonst irgendwelche großen Kaufhäuser, die ihr auf der ganzen Welt verteilt schon gesehen habt!! Die sind allesamt ein Scheißdreck dagegen!! Sowas habe ich echt noch nie gesehen!!! Sowas von grooooß!!!! Unglaublich!!! Der Bäcker sollte ganz unten sein. Das Gebäude ist total verwinkelt und einem Irrgarten gleich. Gefühlte tausend Etagen und eine Million Läden. Hinzu kamen die vielen Menschen. In der Fressmeile von dem Schuppen, konnte man kaum sein eigenes Wort verstehen, weil es sooo voll war!! Unglaublich, unbeschreiblich... Also in einem Punkt sind die deutschen Kaufhäuser dem QVB auf jeden Fall voraus. Es gibt auf jeder Etage eine Beschreibung, wo man welchen Laden findet und was es denn eigentlich alles gibt. Das hat man hier verzweifelt gesucht!! Wir musste die Bäckerei erst googlen!! Dann wussten wir auch, wo sie genau liegt. Man, man, man...

Sobald wir sie gefunden hatten machten wir uns ganz schnell wieder auf den Weg nach draußen. Unser nächstes Ziel: Das Hard Rock Cafe (Das Einzige in ganz Australien. In Deutschland gibt es mindestens 4!!)  Wir fanden es recht schnell und gingen gleich mal in den Shop.:D Schöne Sachen, wie immer.:) Neben dem Cafe liegt auch gleich das Australien Maritime Museum. Schöne Schiffe liegen dort dementsprechend im hafen.:) Anschlieend gingen wir über eine große Fußgängerbrücke wieder zurück in die Stadt.:)

Gegen halb 6 hatten wir dann Hunger und beschlossen zu unserer Haltstelle zu gehen und uns ein Ticket zu kaufen. Praktischrweise stand direkt neben der Haltestelle ein Kiosk mit Tickets. Praktischerweise hatte er heute leider keine mehr.-.- Wir gingen also wieter und weiter und weiter und fanden absolut keinen Kiosk!!! Sonst läuft man an ständig an solchen Dingern vorbei, aber nicht, wenn man sie braucht.-.- Irgendwann fanden wir dann doch einen und wir konnten nach Hause fahren.

Was für ein schöner Tag... Mit gaaaaaaaaaaanz viel Sonne!!!

Morgen geht es weiter, dann gehen wir auf den Sydney Tower.:)

 

28. Dezember 2011

 

Heute war es dann endlich soweit!!

Um 8:00 war die Nacht vorbei, da wir hier um 9:30 losgehen wollten. Um Zehn sollte dann unser Zug nach Sydney losfahren.:D

Gegen 12:10 waren wir dann in der Stadt. Von dort aus mussten wir einen Bus zu unserem neuen Domiziel nehmen... Wir werden übrigens diesmal in keinem Hostel unterkommen, sondern bei einem Pärchen. Wie wir da ran gekommen sind?!? Meine Mutti hat eine Arbeitskollegin und diese hat wiederum eine Schwester, namens Bianca, die schon seit 5 Jahren mit ihrem Freund in Sydney lebt. Die beiden haben ein kleines aber feines Appartment mit einem freien Zimmer, das sie ab und zu vermieten.:)

Nun aber wieder zum Bahnhof, unserem Augangspunkt. Wir fanden recht schnell unseren Bus. Das erste, was wir lasen, war das man keine Fahrkarten im Bus kaufen kann. Super dachten wir uns. Gott sei Dank war gleich neben der Bushaltestelle ein Shop mit Fahrkarten. Ich jumpte mit meinem riesen Geschoss auf dem Rücken in den schmalen Laden und "bestellte" 2x2-Stundentickets. Gab es schon mal nicht. Hier gibt es nur ein One-Way-Ticket oder eins, mit dem man hin und wieder zurück fahren kann. Da wir das erst einmal nicht wollten, nahmen wir zwei One-Way-Tickets und stiegen in den Bus, der kurz darauf kam. Ich fragte den Busfahrer noch einmal nach unserer Station, damit wir auch wirklich im richtigen Bus saßen. Der Mann nickte. Wir fuhren und fuhren und merkten, dass der Bus nicht an jeder Haltestelle hält, angesagt wurden die Haltestellen natürlich auch nicht, wäre ja zu viel verlangt. Waren wa schon mal verwirrt... Plötzlich standen wir an der Endhaltestelle.-.- Der Mann war aber sehr kooperativ und meinte, er würde in 15 Min. wieder losfahren, dann sagt er uns, wo wir rausmüssen. Einen Moment meinte er, wir sollen ihm folgen und er brachte uns zu einem anderen Bus, der in den nächsten Sek. los wollte. Er sagte der Fahrerin wo wir hinwollen und sie sagte, dass sie uns dann Bescheid sagt. 10 Min. später standen wir endlich vor unserem Appartment. Bianca empfing uns ganz freundlich und führte uns in den vierten Stock. Es ist wirklich total schön hier.:) (Bilder des Appartments sind bereits hochgeladen.)

Zu dritt machten wir uns nach einer kleinen Pause auf den Weg zu den umliegenden Supermärkten. Sie zeigte uns alles und nachdem wir uns mit dem wichtigsten eingedeckt hatten, gingen wir nach Hause und machten uns sogleich auf den Weg zum Strand. Dieser ist 15 Min. von unserem Zimmerchen entfernt. Wir schauten uns ein wenig um und meinten beide, dass wir lieber länger als die geplanten zwei Wochen hier bleiben wollen. Das heißt: Morgen geht es auf Jobsuche!!:D

 

27. Dezember 2011

 

Heute war das Wetter leider nicht besser.-.-

Allerdings hatten wir heute doch etwas zu tun: Bad putzen und Sachen packen. Morgen geht es endlich weiter!! Juuuuhuuu!! AB NACH SYDNEY!!!!! Wuuuhuuu!!

Abends gab es dann noch ein letztes großes Mahl, bevor wir wieder auf uns allein gestellt sein werden und es nur noch Nudeln und trocken Brot gibt.:p

 

26. Dezember 2011

 

Der Tag danach. Das hieß für uns: Erst einmal Schlaf nachholen.;)

Als wir dann gegen 12 aufgewacht sind, haben wir uns quasi gleich wieder hingelegt, da das Wetter echt mies aussah.-.-

Ein ganz fauler Tag musste aber auch mal wieder sein.:)

 

25. Dezember 2011

 

Nun können auch wir endlich Weihnachten feiern!!! ;D

Morgens um 6:45 war für mich erst einmal die Nacht zu Ende. So früh bin ich, glaube ich, noch nie an Weihnachten aufgestanden…

Um 7:00 war ich dann mit meiner Familie in Deutschland verabredet. Dort war es ja in dem Moment 21:00, Heiligabend war also noch in vollem Gange.:) Nach einer Stunde bin ich dann duschen gegangen und habe mich Ausgehfein gemacht. Immerhin war heute ja mal ein besonderer Tag.;) Um neun sollte es dann losgehen. Erster Punkt auf dem Programm: Großes Geburtstagsfrühstück. Dazu später aber mehr…

Gegen halb neun gab es hier erst einmal Bescherung. Haben wir uns schon mal gewundert, aber das ist halt Australien und nicht Deutschland… Greg, Karen, Alison, Kate (Karen’s Schwester), Jenny und ich saßen im Wohnzimmer. Zusammen packten wir unsere Geschenke aus. Die Bescherung fiel für uns dieses Jahr natürlich eher spärlich aus. Jeder bekam eine Schokobox von Greg und Karen, damit war es das für uns. Wir beide hatten uns ja ausgemacht, dass wir uns nichts schenken.;) An dem Punkt hat mir schon ein wenig der 24.12. aus Deutschland gefehlt: Morgens den Weihnachtsbaum aufbauen (Ja, wir müssen unseren erst aufbauen, da wir ihn jedes Jahr aufs Neue frisch aus dem Keller holen. :D Ja, er ist künstlich, wir stehen dazu!! ;D) und dekorieren. Anschließend wird das Mittag vorbereitet, Herr der Ringe Teil 1-3 geschaut und irgendwann abends gibt es Abendbrot und anschließend Bescherung…

Aber gut, wie gesagt, dieses Jahr wird australisch gefeiert und hier wird halt die Bescherung zwischen Tür und Angel gemacht.

Ganz pünktlich um 9:30 ging es dann los. Wir machten uns auf direktem Weg zur Nichte von Karen und Greg. Diese hatte heute nämlich ihren Happy sweet sixteen!!! Dafür wurde halt ein Geburtstags-Weihnachtsfrühstück veranstaltet. Sehr lecker, sage ich euch!! Es gab Croissants, gefühlt mit Schokolade oder Schinken und Käse. Dann gab es Eiertoasts mit Schinken, Cupcakes und ganz leckere „Muffins“, die aus Corn Flakes mit Honig (gebacken im Ofen) bestanden. Zauberhaft, sage ich euch! Das Rezept habe ich besorgt. ;D Zudem gab es einen Haufen Obst!!! Einfach super!!! Die Familie von Karen haben wir dann natürlich automatisch kennen gelernt. Karen hat übrigens 4 Brüder und 2 Schwestern!! Ihr könnt euch also ungefähr vorstellen, wenn die meisten  davon verheiratet sind und Kinder haben, wie voll die Party war. Abends beim Abendbrot, habe ich ganze neunzehn Leute gezählt, ohne uns…

Jedenfalls haben die uns alle total lieb „aufgenommen“. Viele Fragen haben sie gestellt und wir konnten schön englisch sprechen. :D Nachdem wir dieses wundervolle Frühstück zu uns genommen hatten, kam die große Geburtstagstorte. Diese hatte die Form eines Schwimmbeckens (Fotos gibt’s bei den Bildern). Wir sangen zuerst ein Geburtstagsständchen auf Englisch und anschließend wurden Jenny und ich gebeten, doch mal ein deutsches zu singen. Dies ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. Schön gelacht haben sie!!

Um 12:00 ging es für uns schließlich weiter.

Programmpunkt 2: Lunch bei Freunden von Greg und Karen.

Dort angekommen, wurden wir erst einmal wieder recht herzlich begrüßt und allen vorgestellt. Uns wurden natürlich auch alle vorgestellt, aber merkt euch mal 30 Namen an einem Tag… Unmöglich.;) Einen Namen konnte ich mir allerdings definitiv merken: Eine Michelle war nämlich auch da. :D

Nun gut. Zum Essen gab es SEAFOOD!! Also genau mein Ding. -.- Ich muss allerdings zu meiner Verteidigung sagen: Ich habe es probiert!! Ich habe meine erste Krabbe gegessen!! Mit Soße ging es, aber ohne… Nee!! Allerdings fand ich das jetzt nicht so schlimm, da ich beim Frühstück doch mehr gegessen hatte, als ich wollte… Dann ist später wieder mehr Platz fürs Abendbrot.:)

Falsch gedacht!!! Das war die VORSPEISE!! Der Hauptgang bestand dann aus zartem Schweine- und Hühnchenfleisch mit Kartoffeln, Salat, Bohnen und Soße… Also das volle Programm!! Und wäre das nicht genug gewesen gab es noch einen Haufen australische Süßigkeiten und viel Obst zum Nachtisch!! Danach fiel mir das Atmen echt schwer, obwohl ich gar nicht so viel davon gegessen hatte. Nur dummerweise war da ja schon das Frühstück und der Lunch gab mir dann natürlich den Rest…

Dann haben wir noch ganz viel geplaudert und Geschenke wurden natürlich auch noch ausgetauscht. Um 17:00 ging es dann nach Hause. Allerdings nur als kleinen Zwischenstopp. Hier platzten mir erst einmal die Klamotten vom Leib und das Bett war meins.;) Um halb 7 ging es dann weiter. Zum Abendbrot waren wir wieder mit der gesamten großen Familie verabredet. Eigentlich wollten wir ein Picknick im Park machen, allerdings hatte sich das Wetter so verschlechtert (Doller Wind und dementsprechend viel blöde Kälte), dass wir das Abendbrot nach drinnen verlegt hatten. Diesmal gab es Schweine- und Hühnchenfleisch, dazu einen köstlichen Nudelsalat, Brot, Salat und viel Obst. :D

Viel konnte ich davon aber wieder nicht essen. Allerdings war das ok, nach diesem Tag.;) Nach dem Abendbrot fand die Bescherung der Kinder statt. Da Shelley ja direkt an Weihnachten Geburtstag hat, hat die Familie das so geregelt, dass der Vormittag, was die Geschenke angeht, dem Geburtstagskind gehört und die restlichen Kinder halt auf ihre warten müssen, bis das Abendbrot vertilgt wurde. So gibt es wenigstens eine kleine Trennung der beiden Ereignisse. Finde ich gar nicht schlecht.:)

Nachdem die Bescherung vorüber war, wurde ein Spiel gespielt: Es gab vier Themenbereiche und sechs Schwierigkeitsstufen. (Einige müssten das noch aus der Schule kennen, wenn die Lehrer mal wieder nicht wussten, was sie mit uns machen sollen.) Es wird dann ein Name gezogen. Derjenige darf sich dann aus einem Themenbereich eine Schwierigkeitsstufe aussuchen. Dann wird ihm eine Frage gestellt. Wenn man diese beantworten kann, bekommt man Punkte (Grad 1=10; Grad 2=20; Grad 3=30; usw.) Wer am Ende die meisten Punkte hatte, hat eine Menge Wein gewonnen. Natürlich haben nur die Erwachsenen mitgespielt, da die Kinder die meisten Fragen gar nicht hätten beantworten können, da die meisten Antworten vor deren Zeit „stattgefunden“ haben.

Anschließend gab es noch typisch australischen Kuchen. Gegen 21:30 war dann Schluss und wir waren ganz froh darüber, da wir echt müde waren. Wir wurden nach Hause gefahren und machten es uns dann in unserem Bettchen gemütlich.:)

Das war ein wirklich schöner Tag, auch wenn es ohne die eigene Familie irgendwie ein wenig traurig war.:( Ich vermisse meine Familie ganz schön doll!!:(

Fühlt euch ganz lieb und doll gedrückt von mir!!!!

Mutti, dich vermiss ich ganz besonders!! Ich liebe dich!♥

 

 

24.  Dezember 2011

 

Heute konnte endlich das letzte Türchen geöffnet werden. Kinder, wie die Zeit vergeht! Alter Falter!

Mein 24.12. sah dieses Jahr allerdings völlig anders aus, als die 20 Jahre zuvor... Nachdem ich um 11 aufgestanden bin, habe ich zusammen mit Jenny gefrühstückt. Da heute das Wetter genauso schön war wie gestern, beschlossen wir wieder an den Strand zu gehen. Um einse waren wir dann endlich da und packten uns wieder in die Sonne.:D

Irgendwann wurde es mir dann zu heiß und ich ging ins Wasser. Heute waren die Wellen höher als gestern und es machte gleich doppelt so viel Spaß zu baden... Dadurch dass das Wasser heute aufgewühlter war, wurde auch allerhand Zeug angespühlt und viel Sand aufgewirbelt. Jedenfalls hatte sich zwischendurch das Wasser wieder ein wenig beruhigt und ich sah, wie neben mir ein schön großer schwarzer Fleck schwamm. Seetank, dachte ich mir... lecker. Dann fing der sich aber plötzlich an zu bewegen. Allerdings nicht zum Strand hin, sondern zur Seite. Schön gemächlich. Nachdem ich mir den "Fleck" mal genauer angeschaut hatte, erkannte ich doch glatt einen ca. halben Meter großen Rochen darin!!! Ihr könnt euch natürlich vorstellen, dass ich schneller wieder draußen war, als ich drin war.;D Was für ein Erlebnis. Man sieht die ja "ständig" im Sealife oder änlichem, aber da schwimmen die verdammt nochmal hinter schön dickem Glas... Man, was für ein Erlebnis. Und das an Weihnachten.;D

Gegen sechs sind wir dann wieder nach Hause gestappft und haben erst einmal das Essen für morgen, den eigentlichen Weihnachtstag in Australien, gesehen. Lecker, lecker, lecker!! Morgen wird es eine reine Fressorgie sag ich euch!! Großes Frühstück, großes Mittag und abends BBQ am Strand. Nach dem Tag wird erst mal gefasstet.:p

Ich wünsche euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest!!!♥♥♥


23. Dezember 2011

 

Heute hatten wir eigentlich einen Ausflug in eine Nachbarstadt namens Wollongong geplant. Nachdem wir allerdings aus dem Fenster geschaut hatten und wir nur Sonne und blauen Himmel sahen, stand für uns fest: Scheiß auf die Stadttour, ab an den Strand.:D

Heute gingen wir nicht an den Strand vom letzten Mal, sondern an den Zweiten, etwas weiter entfernten, von Kiama.  Dieser war wieder einmal so schön leer, dass wir uns frei aussuchen durften, wo wir uns platzieren.:D

Hier verbrachten wir dann unseren Tag, genossen die Sonne und den wundervoll warmen, aber doch abkühlenden Pazifik. Die Wellen waren sooo schön hoch, da hat das Baden gleich noch viel mehr Spaß gemacht.:D

Wenn morgen das Wetter wieder so gut ist, machen wir das gleich nochmal.:D

 

22. Dezember 2011

 

Heute war das Wetter wieder besser, allerdings erst zum Nachmittag hin. Sobald sich die Sonne also blicken ließ, machten wir uns auf den Weg und gingen ein bisschen durch Kiama. Nach zwei Stunden kamen wir wieder zu Hause an und ruhten uns erst einmal aus, da die Straßen in Kiama mit den Straßen von San Francisko zu vergleichen sind: Hooooch und ruuuunter, hooooch und ruuuunter. Das dann alles bei ca. 25 Grad und viiiel Sonne und die Anstrengung ist perfekt.:p

 

21. Dezember 2011

 

Heute war das Wetter mal wieder nur blöd.-.-

Irgendwie scheint uns das schlechte Wetter echt zu verfolgen. Schon die meiste Zeit in Melbourne war es schlecht und nun sowas. Für uns gab es heute also nur zwei Aufgaben: Atmen und den Tag überleben...

 

20. Dezember 2011

 

Berry hieß unser Plan heute.:) Berry ist ein Nachbarort von Kiama und mit der Bahn innerhalb von 25 Minuten zu erreichen. Um halb 12 gingen wir los, kauften unser Ticket und fuhren um 11:53 von Kiama ab... Dort angekommen, stiegen wir aus und machten uns auf dem Weg zu einer Lollie-Factory, die uns Karen empfohlen hatte. Lollie heißt hier so viel wie Süßigkeiten. Das kann also alles von Schokolade über Gummibärchen bis hin zu echten Lollies sein, so wie wir sie kennen.;)

Auf dem Weg dorthin kamen wir an einen Weide vorbei und es roch überall nach Kuh. Lecker dachten wir uns, aber naja, ist halt so ein richtiges Dorf, so wie man es in Deutschland alle paar Meter vorfindet.;) Als wir dann drin standen, fanden wir uns in einem völlig überteuerten Süßigkeitenparadies wieder. (Das ist natürlich ein Traum für eine zukünftige Konditorin.;D) Dort kauften wir schließlich auch unsere Weihnachtsgeschenke für Greg, Karen, Alison und Thomas (der Sohn/Bruder). Endlich war auch das egschafft.;) Anschließend gingen wir noch zum Herz von Berry, die "Einkaufspassage". Dort gab es wuuuundervolle Läden!!! Wenn ich dort wohnen würde, würde ich mein komplettes Wohndomizil mit diesen Sachen einrichten!! Einfach toll!!!!! Irgednwann hatten wir dann alles gesehen und beschlossen wieder zurück nach Kiama zu fahren. Am Bahnhof angekommen, schauten wir uns den Fahrplan an und ich sah, das der Zug gerade seit 20 Minuten weg sei. Und ganz Dorf kam der nächste Zug erst in einer Stunde und 40 Minuten. Super dachten wir uns. Das Wetter war auch doof. Wenn es wenigstens warm gewesen wäre, hätte es vielleicht Spaß machen können dort zu sitzen. Aber wenn man sich den Arsch abfriert und dem Regen beim regnen zuschauen kann, macht es ganz und gar keinen Spaß. Irgendwann kam endlich der Zug und wir setzten uns rein. Ich sag euch, wenn man sich auf eines in Australien verlassen kann, dann ist es die Klimaanlage an kalten Tagen. An warmen Tagen fällt sie dann natürlich aus.-.- Wir waren froh, als wir endlich wieder in Kiama waren. Dort hat natürlich den ganzen Tag die Sonne geschien.-.-

 

19. Dezember 2011

 

Heute war Montag und das ist in Kiama scheinbar immer ein Regentag...-.- Wir blieben also den ganzen Tag zu Haus und langweilten uns...:(

 

18. Dezember 2011

 

Heute war es also soweit. Um acht machten wir uns mit dem Auto auf den Weg. Zwischendurch hielten wir mal an, um die Aussicht zu genießen und einen Kaffee zu trinken. Michel war aufgrund der Zeit nicht anzusprechen, da sie tief und fest die Fahrt über schlummerte.;)

Als wir schließlich ankamen, befanden wir uns auf einem Campingplatz direkt an einem See. Das Wetter war so lala. Eher wolkig, aber warm.:) Die Familie trafen wir erst einmal nicht an und so machten wir uns auf den Weg zum Strand. Ihr müsst euch vorstellen: Das Mehr und der See sind durch eine Düne und den Strand getrennt. Wenn man also über einen kleinen Holzweg durch den Wald läuft, kommt man irgendwann am Strand raus und hat einen herrlichen Blick über den Ozean. An dem einen Ende sah man einen kleine Insel uns gaaanz viele Surfer. Wir machten zuerst einmal einen kleinen Strandspaziergang. Gleichzeitig trafen wir die Schwägerin von Karen und deren Kinder. Sehr nette Leute. Karen und Alison gingen zwischendurch baden. Mir war das leider nicht möglich, da ich unter meinen Klamotten den übelsten Sonnenbrand hatte und wahrscheinlich sofort verbrannt (Die Sonne war mittlerweile rausgekommen.) wäre, wenn ich sie ausgezogen hätte... Jenny hatte glaube ich einfach keine Lust.:D

Anschließend trafen wir auch noch Karen's Bruder, der gerade vom Angeln kam. Dieser meinte nur, dass Greg gesagt hätte, das wir kommen würden, aber an welchem Tag oder welche Uhrzeit, hätte er nicht gewusst... Komische Verabredung dachten wir uns, aber naja... Wir gingen wieder zurück zum See und dort machten Greg und Karen aus, das wir jetzt doch an einen anderen strand fahren und dort unser Picknick machen. War uns auch recht, immerhin soll es da wohl Delphine geben.:D

Dort angekommen, setzten wir uns auf eine Wiese und aßen leckere Sachen. Anschließend wollten Jenny und ich eigentlich noch die Delphine sehen, aber bevor wir das machen konnten, saßen wir schon wieder im Auto und fuhren nach Haus. Das fand ich nen bisschen blöd und schade, aber was solls...

 

17. Dezember 2011

 

Heute sind wir "schon" um elf aufgestanden. Wir zogen unsere Jalousie hoch und sahen nur eines: Sonne und blauen Himmel!!!!!!!:D Das bedeutet für heute: Strandtaaaaaag!!!:D

Wir schnappten uns unsere Bikinis und Handtücher und machten uns auf den Weg zum 5-minuten entfernten Meer. Dort legten wir uns genüsslich hin und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen. Zwischendurch machten wir dann einen Spaziergang zu dem künstlichechten Swimmingpool, um uns zu erfrischen. Ins Meer konnte man leider nicht gehen, da das Wasser zu sehr tobte. Der "Pool" war einfach wundervoll, zudem total leer.:D Anschließend haben wir uns noch mal zum Strand begeben, um nochmal knackig braun zu werden... Abends bekamen wir dann das Resultat zu sehen: Rot, rot,rot!!! Ich hatte mich zwar eingecremt, aber es gibt ja doch immer solch ein paar kleine Ecken, die man vergisst und dann ist es vorbei mit der Übeltäterei.;D

Abends sagten uns dann Greg und Karen, dass wir morgen zu einem zwei Stunden entfernten Strand fahren würden, um dort ein Picknick mit Karen's Bruder und deren Familie, welche dort Urlaub mache, zu machen.:D Um 7:00 ist also für uns morgen die Nacht vorbei.

Gut Nacht.

 

16. Dezember 2011

 

7:20 und meine Nacht war vorbei. Meine erste Bewegung heute: Zunge an Zahn... Mist, Die Ecke hat sich nicht über Nacht rangeschlichen.-.-

Um acht stand ich dann in der Küche und war für große Taten bereit.:D

Karen telefonierte sich durch die gelben Seiten und die Zahärzte machten alle feuchtfröhlich Holidays.-.- Super... Der letzte war dann doch offen und sie organisierte mir einen Termin für 9:30. Mein Tag war gerettet. Um 8:46 ging es dann los und zwanzig Minuten später saß ich in einer exklusiven 4-Arzt-Praxis, die sehr neu zu sein schien.:) Hier fühlte ich mich wohl. Um punkt halb saß ich dann aufm Stuhl. Man hatte ich eine Panik. So kannte ich mich gar nicht! Ich liiiebe meinen Zahnarzt und habe nie Angst mich auf den Stuhl zu setzen... Aber es war halt nicht MEIN Arzt! Nun gut, ich beruhigte mich und machte den Mund auf. Problem erfasst, allet schnieke, war ja jetzt auch nicht schwer... Als nächstes wurde mir ein Wattestäbchen unter die Oberlippe geschoben. Mensch nen bisschen Betäubung, dachte ich mir... Falsch gedacht! Dit war ne Desinfizierung für die SPRITZE die darauf folgte. Auch hier muss ich sagen: Ich liiiebe Spritzen, hatte ich noch nie ein Problem mit, aber doch bitte nicht im Mund und nicht, wenn die so 6-7 cm lang ist!!!! Ich fiong an zu zittern und der Arzt sagte, dass es doch nicht so schlimm sei! Ich glaube, von da an dachte er, ich habe Angst vor Zahnärzten... Wie so ein Küken wurde ich bahndelt. "Tut es weh?? Gibt es ein Problem?? Alles ok??" Ich hielt immer nur fleißig meine Däumchen hoch.;) Nach einer schier endlosen Prozedur konnte ich nach 35 minuten den Platz wieder mit Zähnchen verlassen. 

Mein echte Ecke ist übrigens im Mülleimer. Ich hab jetzt Plastik im Mund, cool, wa?!?:p

Er meinte, dass meine echte Ecke immer und immer wieder abbrechen würde, da sich die Teile nicht mehr ergänzen, sozusagen. Allerdings muss ich gleich, wenn ich in Deutschland bin zum Zahnarzt, da das Ganze nur eine Übergangslösung ist. Super, dachte ich mir: 21 Jahre alt und wahrscheinlich schon ne Prothese im Mund.-.-

 

15. Dezember 2011

 

Plätzchentag!!!!

Für heute stand Plätzchenbacken auf dem Plan!! Dafür stellten wir uns für um 10 den Wecker, damit wir zusammen mit Karen zum Woolworth fahren konnten. Es waren zwar alle Zutaten vorhanden, jedoch keine Dekoration... Wieder zu Hause angekommen, machten wir uns dann gleich ans Werk. Zuerst einmal kneteten wir einen Mürbeteig zusammen und stellten ihn für eine Stunde, wie es das Rezpt befahl in den Kühlschrank. Nachdem diese Zeit vergangen war wollten wir gleich loslegen und merkten, dass der Teig noch ganz schön klebte. Wir taten also noch unmengen an Mehl hinzu, bis der Teig endlich ereit war, um ihn auszurollen. Wir hatten ganze 4 Förmchen (In Australien ist es halt nicht üblich in der Weihnachtszeit zu Backen.), trotzdem hatten wir großen Spaß und haben eine Menge lustiger Kekse zu Stande gebracht.:D

Zwischendurch machte sich Michel ne Tasse Tee. Ich setzte die Tasse an, der Rand und meine Schneidezähne kollidierten und weg war meine Ecke vom Schneidezahn... Für die, die es nicht wissen: Ich habe an meinem linken Schneidezahn eine rangeklebte Ecke, da ich vor sechs Jahren mal einen kleinen Unfall hatte. Diese Ecke ist 5 Tage bevor ich nach Australien ging, das erste Mal wieder abgebrochen. Mein Zahnarzt hatte sie wieder ran geklebt. Eigentlich ist das recht sicher, aber meine Ecke und der Zahn scheinennicht mehr wirklich zusammen zu passen und dementsprechend war es halt doch recht unsicher... Nun stand ich also in der Küche, ohne meine Ecke.-.- Sieht echt doof und lächerlich aus, wie ihr euch vorstellen könnt... Das einzige Wort, welches ich jetzt noch heraus bekam war FUCK!! Fuck, fuck, fuck!!! Greg fragte mich dann, was denn sei und ich zeigte es den beiden und meinte, ich bräuchte dringend einen Zahnarzt... Ja, schade, leider hat der seit ner Stunde zu, super dachte ich. Den restlichen Tag hatte ich also nur nen "halben" Zahn... Morgen allerdings wollen wir so gegen 8:00 losfahren und einen aufsuchen...

Die Plätzchen sind übrigens kööööstlich, die konnte ich, nachdem ich sie mundgerecht gemacht hatte, natüüürlich noch essen.:D

 

14. Dezember 2011

 

Heute haben wir ganz herrlich ausgeschlafen. Das Wetter war leider nicht so schön, deshalb haben wir unseren Tag ganz sinnvoll im Bett verbracht... Abends waren wir allerdings noch bei einem Footballgame. Karen spielt nämlich in einer Frauenmannschaft und sie hatte heute das letzte Spiel in 2011. Sehr spannend, auch wenn wir die Regeln wiedermal nicht verstanden haben...

Karen hat uns heute angeboten, dass wir ja mal Plätzchen backen können, wenn wir wollen! Da haben wir natürlich nicht nein gesagt! Morgen geht es dann ab in den Supermarkt und dann ab an den Herd, so wie es sich für Frauen gehört.:p

 

13. Dezember 2011

 

Heute haben wir auch wieder relativ lang geschlafen, allerdings machten wir uns diesmal auf den Weg und erkundeten Kiama diesmal allein. Heute hatten wir auch eine Kamera dabei, damit wir das alles auch mal fotografieren konnten. Die Fotos habe ich auch bereist hochgeladen...

Wir hatten unglaublich schönes Glück mit dem Wetter, einfach unglaublich!! Es war so herrlich warm!! Wir haben sogar ein bisschen Farbei bekommen.:D

 

12. Dezember 2011

 

Heute haben wir bis um 14:00 geschlafen!!!! Allerdings sellte sich das als gar nicht so schlimm heraus, da es draußen widerlich war!! Kein Fünkchen Sonne und nur Regen. Nachdem es gestern so schön war, war es heute einfach nur scheußlich. Diesen Tag nutzten wir als Filmemarathon.:D Abends gab es dann wieder herrliches Essen. Meine Güte, diese Fra kocht sooo gut!!!:D

 

11. Dezember 2011

 

Nachdem wir um 8:00 in Sydney gelandet sind, kam auch schoin um 8:15 unser Zug nach Kiama. Um elf waren wir schließlich da. Karen stand schon am Bahnhof und war bereit uns entgegen zu nehmen.:D Dann ging es erst einmal mit dem Auto zum Haus. Ich erkannte es sofort, da uns Karen und Greg schon Fotos gezeigt hatten. Einfach wundervoll groß!!:D Hier sollen wir also die kommenden 18 Tage leben. Das lässt sich einrichten, dachten wir uns. Bisher konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen, wie deren Haus innen aussieht. Jetzt wissen wir es: Topmodern!! (Bilder habe ich bereits hochgeladen) Wie haben ein wunderschönes eigenes Zimmer mit eigenem Bad und WC. Hier haben wir wirklich alles, was das Herz begehrt: W-Lan, einen Fernseher und nen schönen großen Kleiderschrank!! Einfach herrlich!!

Heute haben wir auch gleich Greg's und Karen's Tochte Alison kennen gelernt. Bildhübsch und waaaahnsinnig nett ist sie!! Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt hatten, gingen wir erst einmal duschen und anschließend machten wir uns auf den Weg in die "Innenstadt". Karen und Alison wollten uns nämlich alles zeigen... Wir lernten auch gleich mal die Attraktion von Kiama kennen, das Blow Hole. Das ist ein Loch in einem riesigen Felsen. Darunter sammeln sich die Wellen und alle paar Sekunden bricht das Wasser hin nach oben aus... Bis zu 60 meter ist die Fontäne dann hoch, laut Reiseführer. Sehr geil, auf jeden Fall! Anschließend bekamen wir auch noch alles anderen zu sehen und schließlich ging es wieder nach Haus. Dort angekommen, legten wir uns auf unser Bett und schliefen bis 19:00 durch. Abends gab es dann ganz leckeres Essen.:) 

 

10. Dezember 2011

 

Der Wecker sollte um Acht klingeln, doch es sollte alles anders kommen…

5:30, Michel und Jenny waren praktisch gerade erst eingeschlafen (so gegen zwei, nachdem uns das liebevolle Geräusch und die angenehme Kühle der Klimaanlage sanft in den Schlaf „gebrüllt“ hatte…) ging die Tür auf und unsere „nette“ Zimmernachbarin, wir erinnern uns, kommt wieder mit einem wahnsinns Tam Tam ins Zimmer gepoltert. Allein war sie allerdings nicht… Zuerst dachte ich, sie sei mit ihrer Freundin zusammen heim gekommen, da deren Bett auch noch leer war… Falsch gedacht stellte sich schnell heraus. Die Freundin hatte nämlich, soweit wir uns entsinnen konnten keine tiefe Stimme und millimeterkurzes Haar.-.- Männerbesuch! In unserem Zimmer!! Ich bin ja echt nicht spießig, aber so was geht nun gar nicht!!! Sie entblätterte sich auch schnell und er tat es ihr gleich. Jenny und ich sind uns bis heute nicht schlüssig, ob nun was war oder nicht. Eigentlich wollen wir es auch gar nicht so genau wissen… Fakt war, das wir ab dieser Minute wachlagen!!-.-

Um halb acht kam dann ein leises Flüstern von Jenny, ob ich denn wach sei und wir vielleicht jetzt schon aufstehen wollen, da wir auch noch den restlichen Kram in unserem Rucksack verstauen müssten. Ich stimmte zu und wir standen auf. Nun checkten wir also schon um halb neun aus. Naja, auch gut. Völlig angepisst setzten wir schließlich an den Frühstückstisch…

Anschließend gingen wir in unsere Hostelbar und schmissen uns dort auf die Couch. Durch die frühe Uhrzeit (gegen neun) waren sogar noch ein Haufen Leute in Deutschland on. Sehr geil. Die gehen gerade feiern und machen die Stadt unsicher und wir liegen schon „ausgeschlafen“ auf der Couch.:D

Irgendwann zog es mich zu ALDI, um ein paar letzte Einkäufe zu tätigen und Jenny chillte weiter daheim. Irgendwann kam dann Flo und leistete uns Gesellschaft. Wir quatschten wieder über Gott und die welt, aßen zwischendurch Mittag und irgendwann gesellte sich auch noch Jan zu uns. Später kamen noch mehr dazu. So hatten wir alle noch mal um uns, auch wenn wir auf einige hätten verzichten können.

Bald war es dann auch Zeit zum Stullen schmieren und Proviant einpacken und Lebensmittel, die wir nicht mitnehmen konnten, auszusortieren.

18:00, noch ein halbe Stunde und plötzlich meint der Wettergott, er müsste einen heftigen Tropenregen schicken. Die letzten drei Tage hatten wir dauerhaft gefühlte 50° und nun so was, wo wir mit unseren Superrucksäcken doch zum Bahnhof LAUFEN wollten! Normalerweise ist das ein Weg von 15-20 Minuten. Toll, dachten wir uns. Um punkt 18:30 war es dann wieder vorbei und wir konnten losstapfen.:D Was für ein Glück!

Man glaubt es kaum, aber wir erreichten gerade die Bahnhofshalle und es fing wieder an! Unglaublich!

Flo und Jan haben uns übrigens netterweise begleitet.

Nachdem wir das Gepäck abgegeben hatten (Ja, wie am Flughafen.), gingen wir zu unserem Gleis und da stand er schon, unser Zug. Nun hatten wir noch 55 Minuten, die wir sinnlos verplempern konnten. Um halb acht stiegen wir dann ein und um 20:00 ging es dann los.:)

Nun geht es ab nach Sydney. Um 7:55 sollen wir landen, na mal sehen…

 

9. Dezember 2011

 

Ein letztes Mal ausschlafen im „UrbanCentral“…

Nachdem nachts um halb sechs unsere eine „nette“ Zimmernachbarin nach ausgiebiger Feierei nach Hause gepoltert kam und ein lautes Tam Tam veranstaltete, um dann um halb neun wieder Reißaus nehmen zu können, konnten wir endlich wieder ruhig schlafen und genossen das in vollen Zügen bis halb eins. Ich zumindest, Jenny war schon ein kleines Weilchen wach…

Nachdem auch ich mich dann hochgewuchtet hatte, gingen wir frühstücken und verbrachten anschließend einen schön langweiligen letzten Tag in diesem Hostel. Wir schrieben fleißig Karten und chillten im Internet, unterhielten uns mit Freunden und gingen früh (gegen achte) ins Bett, da wir ja früh (gegen achte) aufstehen wollten. Morgen ist nämlich die große Abreise geplant!! Bis um Zehn kann man auschecken. Da wir ein letztes Mal das kostenlose Frühstück genießen wollten, hatten wir vor, etwas früher auszuchecken, um dann in Ruhe essen zu können…

 

08. Dezember 2011

 

Da ich heute erst um 3:00 eingeschlafen bin, habe ich auch dementsprechend lang geschlafen... 

Nachdem ich dann aber wach war, war ich ganz euphorisch, da heute WASCHTAG war!!! Endlich frische Klamotten und mehr Auswahl.:D

Ich schnappte mir meine Klamotten und machte daraus zwei Häufchen. Jenny schaute mir fleißig vom Bett aus zu... Nachdem ich fertig war fiel mir auf: Scheiße!! Meine eine Jacke fehlt! Meine Lieblingsjacke auch noch!!!-.- Ich suchte überall, aber sie war nirgedns zu finden... Dann fiel es mir wieder ein: Wir hatten am Montag ja das Zimmer gewechselt. An dem Tag hatten wir unsere Sachen in so einem Zwischenlagerraum für Koffer und Co. gelagert... Nun war sie weg. Ich ging runter zur Rezeption, schnappte mir den Schlüssel für den Raum und schaute rein... Nichts. Ich ging wieder zurück und fragte die "nette" Dame, ob vielleicht eine braune Jacke abgegeben wurde... Nö, meinte sie und ich dachte so, geil!!! Jetzt wurde die mir geklaut, oder was?!?>.<

Ich war stinksauer!! Man, man, man... Ich ging also wieder hoch und wusch mit Jenny erst einmal die Klamotten. Todtraurig stellte ich dann zu allem Überfluss auch noch fest, dass eine weitere Jacke fehlte!! ZWEI!! Ich dachte mir: Wer klaut bitte zwei Jacken, draußen sind 30°!!!!!! 

Abends saßen wir dann beim Abendbrot. Wir erzählten Jan und Florence von dem Vorfall und Flo meinte, dass ich doch einfach nochmal zur Rezeption gehen sollte... Ich dachte mir, dass das eh nix bringt, da ja keine Jakce, geschweige denn zwei, abgegeben wurden... Schließlich ging ich aber doch noch mal hin und fragte eine andere Rezeptionistin... Diese meinte, dass es einen Fundus gäbe. Zu diesem gäbe es eine Liste. Dort stehe allerdings keine braune Jacke drauf. Ich bat sie inständig darum trotzdem noch einmal nachzuschauen. Ich beschrieb ihr die Jacken genau und ging wieder. Fünf Minuten später kam die Frau dann zu unserem Tisch und brachte mir ZWEI Jacken, MEINE Jacken!!!!:D

Man, man, man. Das war ein Schreck... Michel hat aber auch immer Glück im Unglück. Verlieren tut sie schnell etwas, doch meistens kommt alles wieder in Ordnung...:D

Typische Michelaktion, sag ich nur.;D

 

07. Dezember 2011

 

Heute hatten wir wieder einmal einen sehr produktiven Tag... Nachdem wir ausgeschlafen hatten, haben wir erst einmal gefrühstückt. Für Michel gab es Nudeln mit Tomatensoße und für Jenny Kornflakes. Anschließend gingen wir wieder hoch und faulenzten. Jenny ging irgendwann runter und Michel hielt noch ein kleines Mittagsschläfchen, was ihr abends zum Verhängnis werden sollte...

 

06. Dezember 2011

 

9:30: Michel wacht auf und hangelt sich vom Bett runter... Noch völlig schlaftrunken geht sie zum Bad und geht anschließend zum Zimmer zurück. In ihrem noch benebelten Zustand (Ist ja immerhin nicht ihre Zeit) sieht sie vor der Treppe ein paar Ballerinas stehen... mit Süüüüüüßigkeiten!!!!!!!!!! Zuerst habe ich gar nicht gecheckt, dass das üerhaupt meine Schuhe sind... Nachdem mir das dann aber aufgefallen war, überkam mich auch schon das schlechte Gewissen: DU HAST NISCHT!! Toll.-.- Als ich mich gerade davon stehlen wollte, um nochmal schnell was zu kaufen, wachte Jenny auf und es war alles verloren... Dann schnappte ich mir meine Geschenke und packte sie aus. Ich freute mich unglaublich darüber und war zugleich total beschämt... Langsam müsste ich Jenny kennen und wenn man sagt, man schenkt sich nichts, kann man zu 99% damit rechnen, dass man doch eine kleine Überraschung bekommt. Nun gut. Wir machten uns sogleich zusammen über die Süßigkeiten her und aßen Spekulatius, die ich noch im Schrank gehabt hatte. Was für ein schöner Nikolausmorgen.:) Anschließend packten wir uns erst einmal nochmal hin und schliefen noch ein wenig. Als Festmahl, am Nachmittag, gab es dann Kartoffelbrei mit Zwiebelringen und Spiegeleiern.:D

 

05. Dezember 2011

 

Heute war der "große" Tag gekommen: Wir dürften unser Zimmer wechseln.-.-

Da eine Riesengruppe angekündigt wurde, musste die ganze dritte Etage, wir dementsprechend eingeschlossen, das Feld räumen und umziehen.

Um halb neun war deshalb heute für uns die Nacht zu Ende, wir packten ganz in Ruhe zu Ende, gingen duschen und checkten schließlich aus. Um 15 Uhr konnten wir dann wieder einchecken. In dieser Zeit machte ich mich auf den Weg zu unserer Agentur und holte meine Post ab, die ich bekommen hatte.:) Anschließend ging ich wieder ins Hostel und leistete Jenny die restliche Zeit über Gesellschaft.

Um drei war es dann endlich so weit. Zimmer 115 sollte unser Reich für die kommenden 5 Tage werden. Diesmal teilen wir unser Zimmer mit zwei deutschen Mädels, die auf einem Gesundheits- und Sporttrip sind und trotzdem meinen, sie hätten schon soooooo viel zugenommen... Also genau unsere Liga.;D

 

04. Dezember 2011

 

Heute haben wir wieder ausgeschlafen und waren anschließend auf dem Markt. Der Sonntag war also genauso wie die Sonntage davor.:D

 

03. Dezember 2011

 

Erst einmal ausschlafen war unser Motto.:D Nichts neues also. Nachmittags gingen wir dann runter und warteten fieberhaft auf Florence. Diese hatte uns nähmlich versprochen heute Aliencupcakes mit zum Hostel zu bringen, damit wir ein wenig einen auf Kaffee und Kuchen machen können.:D Ein Foto von so einem Viech habe ich übrigens bei den Fotos hochgeladen. Sie waren super lecker!!!:D Anschließend haben wir uns Popcorn gemacht und waren sehr glücklich.:D

 

02. Dezember 2011

 

Heute hatten wir unseren letzten Arbeitstag!! Von 9:00 bis 16:30 durften wir ein letztes Mal Gläser polieren und Teller schrubben.;)

Anschließend waren wir noch einkaufen und gönnten uns ein lecker Fressi.:D

 

01. Dezember 2011

 

Das erste Türchen darf geöffnet werden.:D Meine Güte, wie die Zeit vergeht. In einer Woche sind wir schon drei Monate hier. Wir haben also nur noch acht Monate zum Rumreisen… und bisher kaum was gesehen…

Das haben wir allerdings heute geändert! Wir haben nämlich unsere Tickets nach Sydney gekauft!!!!! Am 10. Dezember um 7.55pm geht es dann von der Southern Cross Station (Der Hauptbahnhof von Melbourne) ins 11 Stunden (!) entfernte Sydney.:D Endlich geht was voran!!! Juhu!! Wir kommen aus diesem ätzenden Hostel, von den meist äußerst dubiosen Menschen, dem schlechten Wetter und dem ätzenden Job weg!! Jetzt heißt es nur noch 9 Tage (und Türchen) ausharren.:D

Dann gibt’s sicherlich auch wieder mehr und spannenderes zu berichten und neue Fotos wird es auch geben!!! So macht das Spaß.:D

 

30. November 2011

 

Heute durften wir leider auch nicht arbeiten, dafür planten wir unser weiteres Vorgehen, was den Umzug von Melbourne nach Kiama betraf. Nun stand für uns fest, dass wir doch schon am 10. Dezember von hier abhauen.:D

Wir machten mit Karen aus, dass wir am 11. gegen 10 in Kiama landen und planten für morgen, dass wir uns die Tickets von Melbourne nach Sydney kaufen.:)

 

29. November 2011

 

Heute hatten wir also frei und wir schliefen aus, wer hätte es gedacht.:D Viel gemacht haben wir dann auch nicht mehr…

 

28. November 2011

 

Um 7:30 fing heute unser Arbeitstag an. Ganz gemütlich wuschen und polierten wir Gläser. So wie unsere Chefin es letzte Woche gesagt hatte, arbeiteten wir nicht sonderlich schnell. Sie meinte nämlich, dass wir uns ruhig Zeit lassen können, damit wir auch immer viel Arbeit vor uns haben und wir unsere Stunden voll bekommen. Gesagt, getan.:D Irgendwann kam sie dann allerdings ganz genervt an und half uns, da es scheinbar diesmal wieder nicht schnell genug gehen konnte… Man, man, man, Den einen Tag Hüh, den anderen Hopp.-.-

Im nächsten Moment wussten wir auch warum: Wir hatten nämliche eine Ladung Gläser zurück bekommen, die völlig verdreckt waren. Aber nicht von irgendwelchen Getränken, sondern von Schlamm, Die Kisten mit den Gläsern standen scheinbar am Samstag, an dem es wahnsinnig geschüttet hatte, draußen im Regen. Aber dann nicht auf irgendeinem Betonboden, sondern auf einem Rasen. Die Kisten sahen aus!!!! Ekelhaft!!! Vor allem war das natürlich keine kleine Ladung von ein-, zweihundert Gläsern, sondern so um die 1500… Nach 3 Stunden Powerputzen konnten wir dann endlich gehen… Netterweise sagte uns unsere Chefin dann auch noch, dass wir morgen nicht kommen brauchen, da es nichts mehr zu tun gibt. Danke, dachten wir… Wir haben ja jetzt die Dreckarbeit gemacht.;)

 

27. November 2011

 

Heute war wieder Sonntag und das hieß Markttag! Nachdem wir ausgeschlafen hatten, wie das normale Leute so tun an einem Sonntag, gingen wir uns schön mit leckerem und gesundem eindecken um anschließend wieder eine Fressorgie zu starten.:D

Heute ging es dann schon früher ins Bett, da wir ja morgen wieder arbeiten müssen.

 

26. November 2011

 

Heute hatten wir nach der anstrengenden Arbeitswoche frei und wir konnten ausschlafen. Endlich Wochenende dachten wir uns.:D

Jenny hing die meiste Zeit unten in unserem „Gemeinschaftsraum“. Michel hingegen verbrachte wie angekündigt den gesamten Tag im Bett. Was für ein vergeudeter aber entspannter Tag nach der letzten Woche…

 

25. November 2011

 

Plan für heute: Früh aufstehen und arbeiten gehen. Darauf freuten wir uns natürlich besonders, da unsere "geliebte" Kollegin Honey aus ihrem Urlaub wiederkommen sollte.-.- Gott sei Dank stellte sich heraus, dass sie sich dafür noch nicht in der Lage fühlte und es wurde doch noch ein angenehmer Arbeitstag. Der letzte, für diese Woche. Herrlich.:D

 

24. November 2011

 

8:00 bis 16:30 arbeiten. Ich weiß, meine Einträge sind äußerst spannend, aber es gibt einfach nix zu erzählen, da wir nichts anderes machen, außer arbeiten und zu schlafen... Es kommen auch wieder bessere Zeiten und spannendere Erzählungen, ich bin mir ganz sicher.;D

 

23. November 2011

 

Heute gab es mal ein wnig Abwechslung: Wir waren schon um 7:30 auf der Arbeit.;) Aber auch nur, weil wir aus Versehen einen Bus früher genommen hatten. Trotzdem haben wir bis 16:30 gearbeitet.:)

 

22. November 2011

 

Genau wie gestern mussten wir auch heute um 8:00 da sein und bis 16:30 arbeiten. Auch danach waren wir tot und vielen in unser wohlverdientes Bettchen.:)

 

21. November 2011

 

Heute durften wir um 8:30 auf der Arbeit sein und bis 16:30 arbeiten. Anschließend war mit uns nichts mehr anzufangen... Deshalb gibt es heute auch nicht allzu viel zu erzählen, wie den Rest der Woche, da und prophezeit wurde, dass wir die ganze Woche arbeiten dürfen.:)

 

20. November 2011

 

Heute ging es Jenny schon besser, Gott sei Dank!:)

Den Sonntag haben wir ja mittlerweile zum gesündesten Tag der Woche auserwählt, da heute immer Schnäppchentag auf dem Markt ist!:D Wir haben ja mittlerweile einen Stamm-Obst- und Gemüsehändler... Dieser senkt seine Preise ab kurz vor vier um 50%. Das ist natürlich genial und sehr günstig für uns arme Backpacker.;D

Nachdem wir alles eingeholt hatten, ging es schnell nach Hause und ab an den Herd. Man waren wir voll von unserem Festmahl, aber lecker war es allemal.:D

 

19. November 2011

 

Heute war Samstag und wir hatten frei.:D

Ich schlief erst einmal schön bis um 12 aus. Nachdem ich mich wie jeden Morgen wie so eine Bekloppte von meiner oberen Etage des Bettes gewuchtet hatte, ging ich duschen. Anschließend kam ich ins Zimmer und fand eine halbtote Jenny vor mir... Röchelnd und megaheiß empfing sie mich und meinte, sie hätte schon die ganze Nacht Fieber gehabt und hätte ganz doll mit ihrem Näschen zu tun. Toll, dachte ich mir, auch das noch. Für den heutigen Tag stand also nur eines auf dem Programm: Jenny gesund pflegen.;D

Mein erster "großer" Gang führte mich zu Wolworths, um Kirschsaft zu kaufen, was ja bekanntlich gegen Fieber hilft. In der Saftabteilung angekommen suchte ich die Regale wie eine Bekloppte ab: Von oben nach unter, von hinten nach vorn,von links nach rechts und diagonal... Nix! Alles hatten se: Erdbeer, Orange, Apfel, Multi, Himbeere, alles gemixt, mit Stückchen, ohne Stückchen... Aber nicht einen verdammten Kirschsaft!! Ich ging also zu ALDI, um ein Glas Schattenmorellen zu holen. Die mussten jetzt ausreichen... Anschließend jumpte ich noch zum Markt, um ein paar Vitamine einzukaufen. Im Hostel angekommen zwang ich Jenny zum Essen der Kirschen und machte ihr dabei fleißig Wadenwickel.

Nachdem alles nichts half und sie abends immer noch hohes Fieber hatte, mussten schließlich doch Medikamente her. Trotz allem war es aber ein schöner Tag.:)

 


 

18. November 2011

 

Heute mussten wir um 8:00 auf der Arbeit sein. Um 12 Uhr durften wir dann nach Hause gehen.:) Anschließend sind wir in der puren Hitze von bestimmt 35°C nach Hause gefahren. Als wir endlich im mehr oder minder kühlen Hostel angekommen waren, nahmen wir erst einmal eine eiskalte Dusche und genehmigten uns ein leckeres Mittagessen. Für den Rest des Tages stand ausruhen und erholen auf dem Programm.:)

 

17. November 2011

 

6:50 und die Nacht war vorbei. Heute war der "große Tag".:D Jenny war schon längst weg, um zu arbeiten... Ich machte mich fertig, schnappte mir schnell ein Brötchen und ging um 7:40 los. Ich hatte ja Gott sei Dank nur einen Weg von 10 Minuten.:D

Um 7:50 kam ich dann mehr oder minder pünktlich an, ging zur Bar und sagte freudestrahlend: "Hey, I'm Michelle and I want to work here today!":D

Der Kellner hinter der Theke schaute mich wie ein Auto an und meinte, dass er heute gar niemanden bräuchte. Wer hat mich denn angerufen, fragte er. Ich sagte ihm nur, dass es ein Mann war und dieser nicht seinen Namen gesagt hatte, nur dass er von diesem Restaurant wäre und ich heute um 8 aufkreuzen sollte... Er schaute mich immer noch wie ein Auto an und ich hätte ihm am liebsten ins Gesicht gehauen, da ich mittlerweile echt sauer war. Aber ich dachte mir stattdessen: Stur lächeln und winken, Michelle, stur lächeln und winken.;)

Ich solle ihm noch einmal meine Nummer und meinen Namen geben und er würde mich dann anrufen. In Gedanken zeigte ich ihm schon einen Vogel. Ich steh hier extra pünltlich auf der Matte, in einer schwarzen Hosen und er meint, er bräuchte mich nicht... In Gedanken formte ich mir schon meinen Satz "Where is your boss? I want to speak with him or her!", dachte mir dann aber das es eh nix bringen wird. Ich machte also kehrt, ging ins Hostel und aß erst einmal ausgiebig Frühstück. Wenig später gesellte sich dann noch Florence hinzu. Mit ihr ging ich dann in die Stadt und verbrachte dort meinen restlichen Tag. Abends kam Jenny dann wieder und erzählte mir, dass wir ab Montag richtig zu tun hätten und wir die ganze Woche arbeiten müssen. Zudem müssten wir morgen auch arbeiten. Hach ja, das waren mal gute Nachrichten.:)

 

16. November 2011

 

Heute wurde ich um 9:38 von der wundervollen emlodie meines Handys geweckt. Ich dachte mir nur so: "Mist, welchen Wecker habe ich diesmal wieder vergessen auszuschalten??". Ich nahm mir mein Handy, schaute rauf und merkte, dass es gar kein Wecker war, aondsern mich jemand versuchte anzurufen. Ich ging ran und es meldete sich ein Restaurant, bei dem wir uns gestern beworben hatten. Der Typ sagte, ich solle morgen um 8:00 mit einer schwarzen Hose aufkreuzen. Dann würde ich eine Runde Probearbeiten. Ich sagte zu und legte auf. So fing der Tag natürlich schon mal gut na.:D Jenny erhielt leider keinen Anruf. Dafür meldete sich unsere eigentlich Chefin und meinte, dass wir morgen kommen könnten. Ich dachte mir nur so, Mist, jetzt ist da das Probearbeiten. Naja egal, wenn das morgen gut läuft, dann habe ich einen neuen Job.:) Nun stand mir nur noch ein Hindernis im Weg: Wie komme ich schnellstmöglich an eine schwarze Hose?? Dafür war schnell eine Lösung gefunden; Jenny lieh mir einfach ihre. Nun konnte der nächste Tag kommen.:D

 

15. November 2011

 

Heute machten wir uns dann auf den Weg und klapperten Restaurants ab und gaben unsere Lebensläufe ab, falls wir gefallen haben und jemand uns braucht und anrufen möchte... Lang haben wir es aber bei 30°C und vielen herumfliegenden Pollen nicht ausgehalten und mussten schließlich heim, da uns weitere Taschentücher und Augentropfen fehlten. Zu Hause angekommen gab es dann erst einmal eine kühle Dusche und ne Mütze Schlaf und viel Erholung. Scheiß Heuschnupfen, dachten wir uns. Vorallem müssen wir da dieses Jahr ja zweimal durch...>.< Dafür dürften wir 2012 dann gar keine Probleme damit haben, da unsere Jahreszeiten nächstes Jahr ja wie folgt aussehen:

Sommer, Herbst, Winter, Sommer, Herbst, Winter.:D

 

14. November 2011

 

Heute widmeten wir uns hauptsächlich der Aufgabe uns einen neuen Job zu suchen. Wir forschten viel rum und schrieben Mails. Zudem haben wir heute auch fieberhaft nach einem Hoste gesucht, das wir im Januar beziehen können, um dann einen Fruitpickingjob annehmen zu können.

 

13. November 2011

 

Heute stand ein Tag auf dem Markt auf dem Plan. Um 15:15 machten wir uns mit unserem Pärchen Florence und Jan auf den Weg und gingen kurz vor Ende hin, um letzte Angebote abzustauben. Kurz vor Schluss (Montag und Dienstag sind Ruhetage) wollen nämlich die ganzen Händler ihre Waren noch schnell loswerden und verscherbeln sie zu Spottpreisen.:D Da kann man als armer Backpacker natürlich richtig sparen... Wir holten Karotten, Kiwis, Wassermelone, Paprika, Gurke, Avokado, Äpfel und Bananen. Eben alles was das Herz begehrt.:D Abends machten wir uns darüber her und gingen wohl und gesund ernährt ins Bettchen.:D

Nächsten Sonntag wird das eindeutig wieder so gemacht. Für alles zusammen haben wir nämlich nur so um die 7 Euro bezahlt.:D

 

 

12. November 2011

 

Um 12 wurde heute erst einmal gefrühstückt. Anschließend verkrümelten wir uns auf unser Zimmer und genossen die Sonne durchs Fenster.:p

Später waren wir noch mit Florence und ihrem Freund Jan verabredet. Zusammen wollten wir ein Outlet besuchen und mal ein wenig schmökern, was Klamotten angeht.:D

Wir gingen also irgendwann runter und wollten die beiden abholen und fanden leider niemanden vor... Na gut, dachten wir uns, gehen wir erst einmal zu Aldi und kaufen uns unser Abendbrot.:)

Für uns war heute klar: Es gibt Kartoffeln!!!! Nach 2 Monaten Nudeln und Reis wollten wir endlich mal wieder was ordentliches essen.;)

Wir kauften recht günstig 2 kilo ein, dazu noch ein wenig Salat und Hühnchenspieße. Wir jumpten wieder nach Hause und kochten uns unser kleines kulinarisches Highlight. Nach einer halben Stunde konnten wir endlich zulangen... Die Kartoffeln waren soooo geil!! Ich habe mich noch nie so über ne Kartoffel gefreut, kann ich euch sagen. Der Salat dazu: Göttlich! Das Fleisch war unter aller Sau.-.-

Florence und Jan kamen später auch noch hinzu und meinten, sie hätten uns gesucht, aber nicht gefunden. Naja, war auch nicht so schlimm, morgen ist ja auch noch ein Tag, dann gehts ab zum Outlet.:D

 

11. November 2011

 

Friday = Payday.:D

Für heute hatten wir großes vor:

Lebensmittel kaufen, Internetstick aufladen, Hostel bezahlen, Postkarten abschicken...

Nachdem wir um 11 aufgestanden waren und in Ruhe gefrühstückt hatten, gingen wir auf den Markt, um frische Leckereien zu kaufen. Anschließend fuhren wir in die Stadt und erledigten das mit dem Internet und der Post. Das Wetter war atemberaubend und so beschlossen wir größtenteils zu Fuß zu gehen. Einfach wunderbar.:D

Nachdem wir alles erledigt hatten, setzten wir uns in die City Circle Tram und drehten eine einstündige, kostenlose Sightseeingtour.:)

 

10. November 2011

 

Heute war unsere Nach um 8:15 zu Ende. Um 8:30 war nämlich ein gemeinsames Frühstück mit einer Freundin, die wir hier kennengelernt haben, angesagt. Florence, die besagte Freundin, hatte nämlich genau wie wir heute frei und so machten wir uns über unser reichliches Frühstück her. Den Rest des Tages haben wir mit ihr im Hostel gehangen und spannende Konversationen geführt. Ein schöner, entspannter Tag.:)

 

09. November 2011

 

Heute stand ich auf und wollte direkt wieder ins Bett. Ein Blick aus dem Fenster zeigte nur eines: Regen, Wolken, Kälte.

Aber, was muss das muss. Wir standen also auf, gingen durchen und schließlich frühstücken. Wir gingen wieder hoch, um uns wärmere Sachen anzuziehen, um schließlich los zugehen und unsere Bewerbungen abzugeben. Wir schauten noch einmal aus dem Fenster und es war mit einem mal das schönste Wetter draußen. Sonne und gefühlte 30°C. Wunderbares Kurze-Hosen-Wetter.:D

Wir gingen los, gaben unsere Bewerbung ab und fuhren zur Agentur, um nochmal ins Internet gehen zu können. Wir haben nämlich momentan keines mehr, da wir unsere Internetsticks erst einmal aufladen müssen. Dafür haben wir aber erst am Freitag wieder Geld (Ein Teufelskreis.-.-). Bis dahin müssen wir uns so über Wasser halten...

 

08. November 2011

 

Heute hatten wir frei, hatten aber großes vor: Wir bewerben uns woanders um einen neuen Job. Nachdem wir nämlich immer noch keinen Fulltimejob, wie anfangs versprochen, haben, brauchen wir endlich was neues und vorallem lukrativeres, da wir ständig knapp bei Kasse sind und leider nichts für die kommenden Monate zurücklegen können... Wir machten uns also erst einmal auf den Weg zu unserer Agentur, damit wir unsere Bewerbungen aktualisieren und ausdrucken konnten. Anschließend wollten wir dann zu einer Firma fahren, die uns als Geheimtipp genannt wurde. Diese vergibt viele Jobs im Hotel- und Restaurantbereich. Nachdem wir mit unseren Bewerbungen fertig waren surften wir noch ein wenig durchs Internet und vergaßen völlig die Zeit... Für heute war es definitiv zu spät sich dort zu bewerben. Wir fuhren also heim und machten uns Abendbrot...

 

07. November 2011

 

Heute mussten wir um 6:30 aufstehen, damit wir um 8:30 auf der Arbeit sein konnten. Nach dem Wochenende fiel uns das tausendmal schwerer als die vorigen Male. Trotzdem schleppten wir uns hin und schuffteten bis 16:30 durch. Danach fuhren wir nach Hause, gönnten uns noch ein wenig Salat vom freien BBQ des Hostels und fielen schlussendlich total erschöpft in unser Bett.

 

06. November 2011

 

Wie ich schon erwähnt hatte, haben die Jungs eine weitere Tour geplant: Die Great Ocean Road.

Dies ist eine Küstenstraße südwestlich von Melbourne. Sie ist sehr berühmt und ein absolutes Muss für jeden Urlauber in Australien…

Heute ging es um punkt 10 los. Nach gut einer Stunde waren wir dann am Anfang der Strecke angekommen. Nun konnte es losgehen.

Die ersten Kilometer waren eher unspektakulär. Dann aber bekamen wir das Meer zu sehen. Ein Ausblick, ich kann mich kaum beherrschen… Einfach atemberaubend. Das Wasser und die Straße im Hintergrund, dazu noch ein Hauch von Sonne. Irre!!!

Wir hielten öfter mal an, um einfach den Ausblick und das Wetter zu genießen. Zwischendurch fuhren wir dann an den verschiedensten exotischen Vögeln vorbei, zum Beispiel an Kakadus. Sehr niedlich.:D

Irgendwann fuhren wir auf eine Seitenstraße, die zu einem Leuchtturm führen sollte. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Menge Eukalyptusbäumen vorbei... Mit einem Mal machte Jens beinahe eine Vollbremsung und faselte etwas von einem Koala auf dem Baum. Wir stiegen aus und tatsächlich: Da saß ganz gemächlich einer im Baumwipfel und schlief. Leider war dieser zu weit weg, damit man ihn fotografieren konnte. Trotzdem standen wir eine ganze Weile völlig fasziniert vor diesem Baum und begutachteten dieses süße Fellkneul.

Wir fuhren schließlich weiter und es erfolgte wieder eine Vollbremsung.

Jens: „Da ist wieder einer, dat ist jetzt meiner!! Der ist vielleicht zwei Meter entfernt, wenn es hoch kommt!!!!“

Wir stiegen, mittlerweile etwas genervt (es war der fünfte Halt oder so ähnlich), aus und waren mit einem Mal Feuer und Flamme. Da hing doch tatsächlich einer auf einem Ast keine zwei Meter über mir!!!! Waaaahnsinn. Ich machte gleich mal hunderte Fotos, um den schlafenden Fussel aus allen erdenklichen Blinkwinkeln zu erwischen… Die Jungs wollten aber keinen schlafenden, sondern einen wachen Koala und nahmen sich schließlich ein „Stöckchen“, um ihn anzutippen. Er wachte ganz verschlafen auf und schaute uns an. Sooooooooo süüüüüüüüüüß, ich hab mich kaum noch ein bekommen… Jenny machte dann später noch ein Video von ihm, wie er den Ast hoch und runter lief. Absolut göttlich dieses Wesen.:D

Weniger Freude brachte uns dann der Leuchtturm ein, für den man sage und schreibe 17 Dollar hinblättern sollten. Ham wa uns gespart…

Auf dem Rückweg schauten wir uns noch mal „unseren“ Koala an und fuhren schließlich zur Great Ocean Road zurück.

Nachdem wir wieder etliche wundervolle Kilometer gefahren waren, kamen wir schließlich bei den 12 Aposteln an. Die 12 Apostel sind 12 Felsen, die sich im Laufe der Jahre von der Küste durch Erdrutsche abgetragen haben. Diese sind das absolute Highlight und der grandiose Abschluss dieser Tour. Wir fuhren auf den dafür vorgesehenen Parkplatz. Von dort aus gingen wir ein kleines Stück durch ein Feld und mit einem Mal waren sie da!! Anmutig ragten die „süßen Steinchen“ aus dem Meer und präsentierten sich von ihrer schönsten Seite. Wir schauten uns das Ganze an und gingen auf dem hier vorgesehenen Weg an der Küste entlang. Wahnsinnig toll. Dieses Erlebnis gebe ich nie wieder her!! (An dieser Stelle muss ich noch mal schnell meine Mutti grüßen und ihr noch einmal Danke sagen! Danke, dass du mir das ermöglicht hast!! Freue dich auf deine vier Wochen hier, du wirst es nicht bereuen!!!)

Anschließend sind wir noch zu einem angesehenen Fast Food Restaurant gefahren und haben uns ganz gesund ernährt. Um halb 10 waren wir dann wieder im Hostel…

Abschließend muss ich sagen:

Dieses Wochenende war das bis jetzt absolut schönste und ereignisreichste hier. Ich würde so gern die Zeit zurückdrehen und es noch einmal erleben. Allerdings war dieses Wochenende auch ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Monate und ich muss sagen: „Ich kann es verdammt noch mal kaum erwarten aus Melbourne raus zukommen und rumzureisen!!! Wuuuuhuuuu!!“

So… Gute Nacht Australien, Guten Tag Deutschland.

 

05. November 2011

 

Heute war unsere Nacht schon um 8:00 zu Ende. Es stand nämlich PhillipIsland auf unserem Plan. Phillip Island ist eine im Südosten von Melbourne gelegene kleine Insel.

Nun aber von vorn: Letzten Samstag hat Jenny einen jungen Mann namens Jens kennen gelernt. Dieser erzählte ihr, dass er und sein Freund Chris für das kommende Wochenende die Great Ocean Road und Phillip Island geplant hätten. Dafür werden sich die beiden ein Auto mieten und sie hätten noch zwei Plätze frei… Die Idee, zu viert zu fahren, war geboren. Jenny erzählte mir daraufhin davon und ich war schnell überzeugt. Wir würden uns einfach für dieses Wochenende das Auto mieten und uns Sprit und alle weiteren aufkommende Kosten teilen.

Am Freitag machten wir uns dann aus, dass es am nächsten Tag um 9:30 losgehen sollte…

Pünktlich um 9:51 (;D) ging es dann in einem kleinen hellblauen Hyundai los. Ich lernte dann auch zum ersten Mal die Jungs kennen und musste mich prompt erst einmal erkundigen, ob die beiden denn schon mal hier in Australien gefahren seien… „Ja, ja, 2400 km im Outback“ genügte mir dann und ich konnte mich entspannt zurück lehnen.

Ich habe noch gar nicht erwähnt, dass wir wunderschönes Wetter hatten! Unglaubliche 30°C waren für den heutigen Tag angesagt und der Wettergott hielt sich brav dran.:D

Nach einigen Stunden Fahrt kamen wir schließlich auf Phillips Island an und sahen nur noch Strände, Surfer, kleine Strandhütten und vor allem das in allen Blautönen schimmernde Meer. Einfach wunderbar.

Zuerst einmal fuhren wir zur Information, um uns zu erkundigen, was man denn hier außer der berühmten Pinguinparade so sehen könnte. Koalas und Kängurus war die Antwort. Natürlich alles zu unglaublich unverschämten Preisen… Für die Pinguinparade sollten wir ganze 20 Dollar hinblättern, um dann nicht mal Fotos machen zu können, da sich die Tiere ja erschrecken könnten… Egal, dachten wir uns erst einmal und fuhren weiter, bis wir zu einem Strand kamen, der uns persönlich am besten gefiel. Dort ließen wir uns nieder und verbrannten uns recht schnell den Pelz… Da gab es nur noch eine Lösung: Ab ins kühle Nass. Schwups, waren wir drin… im Pazifik, (vielleicht aber auch im Indischen Ozean. So genau lässt sich das auf sämtlichen Karten nicht erkennen...). Ein wahnsinns Gefühl, sag ich euch.:D Ganz klares Wasser, soweit man schauen konnte

Nach einigen Stunden ging es für uns weiter und wir fuhren zum südlichsten Punkt der Insel. Dort hatte man einen wundervollen Blick auf das Meer und auf einige Felsen, die aus dem Wasser ragten. Die Australier waren so nett, für die Touries einen Weg entlang der Küste zu bauen und diesen nahmen wir schließlich auch. Ein wundervoller Spaziergang mit wundervollem Ausblick. Einfach unglaublich. Ich hoffe, dass es die Fotos ein wenig wiedergeben können…

An diesem Punkt hatten übrigens auch tausende Möwen ihren Brut- und Chilloutplatz. Diese Viecher, ekelhaft…

Als wir wieder im Auto saßen nahmen wir uns erst einmal unsere mitgenommenen Speisen vor und vertilgten diese. Michel nahm sich das letzte Stück Kuchen, welches noch übrig war. Ich stieg aus und wollte es auf dem Weg zum Mülleimer, wo ich die Packung wegwerfen wollte, essen… Auf halbem Wege merkte ich, dass ich „unauffällig“ von ein paar Möwen verfolgt wurde. Es wurden aber immer mehr und mehr und schließlich merkte ich, dass die Viecher es auf das Papier vom Kuchen abgesehen hatten, welches noch einige Krümel dran hatte. Ich fing an zu flüchten und ergab mich schließlich. Ich ließ das Papier fallen und rannte hinter ein Auto um aus sicherer Entfernung die Diebe zu beobachten. Bestimmt um die 40 Dinger stürzten sich auf das wehrlose Opfer und vernichteten es. Dumm wie se waren bemerkten sie nicht, dass ich noch das eigentlich leckere in den Händen hielt…:D Allerdings kam ich nicht weit und musste schließlich doch mein Stück aufgeben und wegschmeißen, da ich Angst vor einer erneuten Attacke hatte. Man war das ne Aktion…-.-

Anschließend fuhren wir ein letztes Mal zu einem weiteren Aussichtspunkt, um von dort aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Einmalig sag ich euch! Nach diesem wundervollen Ausblick bekamen wir in der Abenddämmerung auch noch zwei zuckersüße Kängurus zu Gesicht. Ganz für umsonst.;D Leider waren sie zu weit weg, um sie fotografieren zu können…:(

Um dreiviertel 12 waren wir wieder im Hostel und fielen todmüde in unser wohlverdientes Bettchen…


04. November 2011

 

Heute waren wir wieder von 8:30 bis 16:30 arbeiten. Nach zwei wirklich anstrengenden Arbeitstagen gingen wir heute dann früh schlafen, da wir für das Wochenende zwei wundervolle Touren geplant haben: Einmal geht es am Samstag nach Phillips Island und am Sonntag geht es dann ab zur Great Ocean Road. Zu den Hintergründen und was genau wir gemacht haben erzähl ich euch dann nach dem Wochenende...

 

03. November 2011

 

Heute waren wir von 8:30 bis 16:30 arbeiten. Schön war es nicht, aber was solls...

Abends als wir dann in unser Zimmer gepoltert kommen, nichts ahnend, bemerkten wir eine neue Mitbewohnerin... Sie schlief. Gut, dachten wir uns, dann sind wir mal leise. Wir fuhren eine Etage tiefer zum duschen (Unsere werden nämlich gerade "neu" gemacht.) und als wir wieder hochfuhren, stießen wir auf unsere neue Mitbewohnerin und sie fragte uns auf englisch, wo denn die Toiletten auf der unteren Etage wären...

Oben angekommen ging Jenny raus aus dem Zimmer und ich war erst einmal allein. Später kam dann unsere neue Nachbarin rein und sprach mich prompt mit den Worten: "Hallo, ich bin die Sophia, tut mir leid, dass ich mich noch nicht vorgestellt habe.", an. Ich schaute sie erst einmal an wie ein Auto. Bis ich gecheckt hatte, dass sie gerade echt mit mir deutsch gesprochen hat, schien ein Ewigkeit vergangen zu sein. Normalerweise stellt man sich schon direkt auf englisch ein und plötzlich fehlen einem dann die passenden deutschen Worte, für eine gepflegte Konversation. Ja, ja... nun haben wir wieder ein Deutsche im Zimmer. Eine wirklich nette und zuckersüße, die aus dem Raum Stuttgart kommt.:D

 

02. November 2011

 

Heute morgen um 13 Uhr war die Nacht für uns zu Ende...

Sonderlich viel haben wir nicht gemacht. Einige, bzw. alle fleißigen Leser werden sich jetzt denken: Meine Güte, da sind die beiden in Australien und dann hocken se den ganzen Tag im Hostel, wie langweilig...

Ich weiß, das ist auch schrecklich. Das Problem ist nur, dass wir mittlerweile alles wichtige gesehen haben, was es in Melbourne direkt zu sehen gibt... Die großen Touren kann man nun mal nicht zu Fuß erledigen. Außerdem war das Wetter mist und somit hatten wir noch weniger Ansporn irgendetwas zu unternehmen...

 

01. Novenber 2011

 

Heute war ein besonderer Tag in Melbourne, der Melbourne Cup Day. Der Melbourne Cup an sich ist ein Pferderennen und der passende Tag dazu, ist ein Feiertag hierzulande. Immer am ersten Dienstag im November haben die Menschen dafür einen Tag frei. Muss man nicht verstehen. Wir verstehen es auch nicht. Wir sind heute dafür ein wenig zeitiger aufgestanden und haben uns unten in die Hostelbar gesetzt, um uns die Rennen via Fernseher anzuschauen. Eine wundervolle Sportart,  wie ich finde und tausendmal interessanter als Fußball. Viele werden jetzt wahrscheinlich "Auf keinen Fall" denken, aber diesen wunderschönen Tieren dabei zu zu sehen, wie sie ihre gebalte Muskelkraft einsetzen, um das beste Pferd des Tages zu werden, ist einfach unglaublich schön.:) Die Reiter kann man allerdings hierbei getrost vergessen: zu klein, zu dünn.;D

Nachdem wir stundenland die Rennen verfolgt hatten, gingen wir nach oben und ruhten uns für den Rest des Tages aus, war ja auch so anstrengend.:D

 

31. Oktober 2011

 

Heute haben wir wie immer an unseren freien Tagen ausgeschlafen.:D Danach wurde der Tag ein verlorener Tag, wie schon so viele davor. 

 

30. Oktober 2011

 

Heute war unsere Nacht schon um halb 10 vorbei. In Anbetracht unserer Zu-Bett-Geh-Zeit war das echt ne Qual.-.-

Diese frühe Zeit hatte natürlich einen Gund: Janina wollte ausziehen und mit ihrer Freundin zusammen weiter nach Adelaide fahren.

Nachdem wir sie verabschiedet hatten, gingen wir zum Markt und kauften ganz viel Gemüse ein, damit wir uns demnächst mal etwas gesundes kochen können. Abends haben wir dann eine neue Zimmernachbarin bekommen: Eine Finin. Sehr nett und sehr gesprächig.:D

 

29. Oktober 2011

 

Heute hatten wir wieder frei, aber es war ja auch Samstag, also eigentlich keine große Überraschung.:D Erst einmal wurde wie immer ausgeschlafen und gegammelt. Zwischendurch war ich noch einmal mit Janina und einer Freundin einkaufen. Dafür sind wir mit dem großen "Schiff" der Marke Ford, welches der Freundin von Janina gehört, gefahren, Cooles Erlebnis auf jeden Fall.:D

Abends gabs hier dann ne fette Halloweenparty in unserem Hostel. Ich hätte liebendgern ein Kostüm gehabt, aber leider hat man dafür als armer Backpacker kein Geld.-.- Dafür hatten aber viele andere Leute ein Kostüm an und wir hatten viel zu lachen.:D Hanniball war da, der schwarze Schwan hat sich blicken lassen. Eine Menge Mini und Mickey Mäuse gab es, Männer die als Frauen verklaidet waren. Hach ja eine Menge Bad Taste.:D Leider haben wir keine Fotos gemacht. Wir waren einfach zu faul nochmal die Kamera zu holen... -.-

 

28. Oktober 2011

 

Heute musste wir wieder um 5:30 aufstehen, damit wir pünktlich um 8:0 auf der Arbeit sein konnten. Dann hieß es wie immer bis 16:30 arbeiten. Anschließend waren wir dann erst einmal mit dem Geld, welches wir heute überwiesen bekommen hatten, Essen einkaufen gewesen. Wir gönnten uns mal richtig leckeres Essen, wie Nudeln mit Pesto, Raviolli mit Tomatensoße und allerlei anderes Zeug...

 

27. Oktober 2011

 

Um 6:00 war die Nacht vorbei. Um 8:30 fingen wir dann an zu arbeiten. Dies stellte sich aufgrund meines Schlafmangels als äußerst schwierig heraus. Aber auch diesen Arbeitstag haben wir rumbekommen.:)

Zu Hause angekommen wurde erstmal geduscht und ab da hieß es: Ausruhen, bis der Arzt kommt und auf morgen (Die Arbeit ruft!) vorbereiten...

 

26. Oktober 2011

 

Nachdem wir gestern eine neue Zimmernachbarin bekommen haben, sind wir wieder zu viert im Zimmer. Diese ist jetzt das genaue Gegenteil von der davor. Abends um 9 wird pünktlich das Licht ausgemacht und heute morgen um 9 war dementsprechend die Nacht für sie wieder vorbei. Ich schlengelte mich trotz Lärm ihrerseits noch bis um 11 durch meine Träume. Den Rest des Tages wurde gechillt.:D

Heute bekamen wir auch gesagt, dass wir morgen wieder arbeiten könnten, endlich!:D

 

25. Oktober 2011

 

Heute Nacht habe ich gaaaanz wunderbar geschlafen!!-.-

Nachts um 3 ist unsere wundervolle Nachbarin wieder gekommen. Wie immer mit viel Tam Tam. Sie legte sich hin und dann ging es los. Das alt bekannte Hochziehen des Schnodders, allerdings in vervielfachter Ausführung. Näher muss ich darauf jetzt auch nicht eingehen. Ich lag da im Bett und dachte mir nur so: Benutze ein Taschentuch, verdammt!! Nach einer halben Stunde und nachdem mittlerweile alle anderen im Zimmer auch wach waren, bin ich dann aufgestanden, habe mir unsere Taschentücherpackung geschnappt und hab sie ihr hingehalten und sie geradezu angefleht, sie solle sich doch eines nehmen, da wir nicht schlafen können bei dem Krach. Sie entschuldigte sich höflich und lehnte ab. Super, dachte ich. Ich ging also wieder hoch. Irgendwann bekam ich richtig Kopfschmerzen von dem Mist. Zudem wollte ich endlich schlafen. Ich schnappte mir also meine Bettdecke, mein Kissen und meine Schlafmaske und zog auf die Gemeinschaftscouch im Flur. Dort war es wenigstens ruhig. Ich schlief prompt ein. Wenig später weckte mich Janina und sagte mir, dass ich wieder "heimkommen" könnte, da die Stripperin jetzt ausziehen würde. Exs täte ihr leid und sie ging, wo auch immer hin. Mir egal, wir hatten wieder unsere Ruhe und ich mein Bettchen wieder. Was für eine Nacht...

Gott sei Dank musste ich nicht arbeiten und konnte so ausschlafen. Den restlichen Tag verbrachte ich dann mit Jenny und Janina ganz gemütlich auf dem Zimmer.:D

 

24. Oktober 2011

 

Ich musste heute Gott sei Dank doch nicht zur Botschaft, da, man glaubt es kaum, der Pass wieder aufgetaucht ist!! Gott sei Dank, sag ich nur!! Ich skype gestern gerade mit meiner Mama und erzähl ihr die Story mit dem Ding, als plötzlich Janina mit einem überraschten Grinsen meinen Pass in der Hand hält!!! Er ist letzte Woche doch tatsächlich von meinem Bett geradewegs in ihren Rucksack gefallen!! Da sie den Rucksack aber nie benutzt, ist ihr das nicht früher aufgefallen... Man man man, ich bin ihr erst einmal voller Dankbarkeit in die Arme gefallen. Man war ich erleichtert, das könnt ihr euch ja sicherlich vorstellen. Jetzt kann ich mich wieder ausweisen und ich habe immer noch meine Souvenire in Form von Stempeln aus Amerika und Afrika. Da ist mir der Arsch aber echt kurze Zeit auf Grundeis gegangen. Jetzt ist er im Schrank eingesperrt und ich nehm ihn nicht mehr raus, bis ich ihn wieder brauche.

Ansonsten war ich heute bei unserer Agentur und habe zwei Postkarten, die, ich bekommen habe (Vielen Dank an Mutti und Jens an dieser Stelle!!! Ich hab euch lieb!!), abgeholt. Zudem habe ich Postkarten losgeschickt. In den kommenden Wochen dürfen sich ein paar Leute über eine freuen.:D

Außerdem ist heute ein widerliches Sauwetter. Ich will wieder Wärme und Sonne!!:( Naja, bestimmt haben wir wieder schönes Wetter, wenn wir arbeiten müssen.-.-

 

23. Oktober 2011

 

Ich habe euch noch gar nicht von unserer neuen Zimmernachbarin erzählt, ist mir aufgefallen. Am Donnerstag ist nämlich prompt eine neue eingezogen. Genau so eine, die man nicht in seinem Zimmer braucht: 90, 60, 90, Haare bis zum Knackarsch, Beine bis zum Himmel. So eine, die nach dem Aufstehen schon perfekt hergerichtet aussieht und man selbst steht daneben: unausgeschlafen, ungeschminkt mit Augenringen bis zum Kinn. Wunderbar also... Wenn man dem Urteil von Janina Glauben schenken darf, ist sie eine Stripperin. Warum Janina das denkt? Es stehen neben dem Schrank High Heels mit 20cm-Absätzen und Plateau, wo vorn Sternchen glitzern. Außerdem liegt ein Bikini drauf, den man gar nicht als solches bezeichnen kann, eher als kleine Stofffetzen. Zudem arbeitet die Gute von 20 Uhr bis morgens um drei. Mit viel Tam Tam kommt sie dann morgens um 4 immer ins Zimmer gestiefelt und packt sich hin. Wir drei sind natürlich auch nur Menschen. Wir machen Geräusche, wenn wir uns bewegen oder kommunizieren, allerdings versuchen wir aus Rücksicht auf Madame dies leise zu tun. Trotzdem hat sie das scheinbar so angekotzt, dass sie letzte Nacht mit einem Karacho ins Zimmer kam, dass ich dachte, dass der Spiegel jeden Moment von der Wand fallen könnte. Sie machte mit scheinbarem Anlauf das Licht an, knallte ihre Schranktür auf, ja auf.;) Sie schnappte sich ihre Sachen, stieg so auf ihr Bett, dass es zusammen zu fallen drohte, nahm sich ein paar ihrer Sachen und schmiss sie wie einen Hammer beim Hammerwerfen in den Schrank, knallte ihre Tür mit voller Wucht wieder zu, machte das Licht mit Anlauf wieder aus und machte die Tür zu, als würde sie sie aus den Angeln heben wollen. Eine Freundin hatte sie übrigens auch mit. Diese sagte auf Englisch, dass sie nicht so laut sein soll, da hier noch welche in ihren Betten liegen würden. Unsere Nachbarin zickte ihre Freudin dann regelrecht mit den Worten "Mir, egal, ich bin genauso leise, wie die es immer sind!" an. Eine tolle Nacht. Jetzt ist sie jedenfalls weg. Was man übrigens von meinem Pass auch behaupten kann. Ich habe heute nochmals alles umgekrempelt, nichts.

Morgen geht es erst einmal ab in die Agentur und dann eventuell zur deutschen Botschaft. Hoffentlich kommt schnell was raus, da ich mich momentan in keinster Weise ausweisen kann.:(

 

22. Oktober 2011

 

Nachdem wir heute morgen um drei erst ins Bett gekommen sind, haben wir erst einmal schön bis um halb zwei geschlafen. War recht angenehm. Wir frühstückten ganz in Ruhe und gingen anschließend wieder in unser Zimmer, um zu chillen.:D Abends sind die Jungs diesmal zu uns ins Zimmer gekommen und hier wurde ein wenig vorgeglüht, da wir abends in eine Bar gehen wollten. Um elf gingen wir dann los. Nach 30 Minuten Fußweg sind wir dann schließlich an der Bar angekommen. Dort holten alle ihre Ausweise raus und wollten diese vorzeigen. Da fiel Jenny und mir auf, dass wir gar keine dabei hatten. Ich persönlich kannte das nicht, dass man bei einer Bar einen Ausweis braucht und so hatte ich auch nicht mal annähernd daran gedacht einen mitzunehmen. Nun gut, Jenny und ich gingen dann zurück zum Hostel, da uns das mit geliehenen Ausweisen zu heikel war. Wir versprachen allerdings zurück zu kommen. Auf der Fahrt zum Hostel fiel mir auf, dass Janina die Einzige aus unserem Zimmer war, die eine Karte mitgenommen hatte. Wir hatten also keine. Ich war schon wieder fast vorm verzweifeln, aber Jenny meinte, das uns der Securitytyp schon reinlassen würde. So war es dann auch. Wir mussten nur die Zimmernummer und die Namen sagen. Endlich waren wir drin. Ich ging schnell zu meiner Mappe, wo mein Ausweis drin ist, bzw sein wollte. Er war nämlich nicht mehr da. Ich nahm alles auseinander. Krempelte alles um. Der Pass war weg...

 

21. Oktober 2011

 

Heute hatten wir blöderweise frei. Wir wären lieber arbeiten gegangen um das Geld zu bekommen, aber naja, nun war es so. Zu erst einmal schliefen wir aus, um den ganzen Schlaf der letzten Tage nachzuholen. Nachmittags haben wir uns dann mal rausbewegt, um einkaufen zu gehen und frische Luft zu schnappen. Abends sind wir dann zusammen mit Janina zu ein paar Freunden ins Zimmer gegangen und habne dort Trinkspiele gespielt. Wir Mädels sind natürlich ganz brav bei unserem Wasser geblieben.;D

 

20. Oktober 2011

 

Heute mussten wir wieder von 8-16:30 arbeiten...

Abends waren wir noch in unserer kleinen Hostelbar mit all unseren Leuten. Mittlerweile sind wir schon eine kleine Gruppe. Ist ganz witzig.:) Um 22 Uhr kam dann noch ein Typ auf die Bühne, der eine irre Show hinlegte!! Er mischte verschiedene berühmte Songs und sang sie so, wie er es für richtig hält, einfach unbeschreiblich cool!!:D

 

19. Oktober 2011

 

Gestern haben wir Bescheid bekommen, das wir huete arbeiten müssen., Wir standen also um 5:30 auf und um punkt 8 waren wir bereit zum Arbeiten.  Naja mehr oder minder.;) Um 16:30 war für uns dann wieder Schluss. Heute sind wir übrigens wieder in unser altes Zimmer umgezogen. Nun sind wir wieder in gewohnter Umgebung mit bekannten Gesichtern, namens Franzi und Janina.:D Abends mussten wir jedoch die Franzi verabschieden, da sie am Donnerstag nach Adeleide fahren wollte, da sie dort einen Job bekommen hat...

 

18. Oktober 2011

 

Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen und sind anschließend in die Mall gegangen um uns mal was nettes zum Anziehen zu kaufen. Ich habe Schuhe und eine schicke Hose bekommen. Ein kleiner Erfolg also.:) Das Wetter war wieder wunderbar!! Wir hatten wieder um die 25°C. Einfach genial und das im Oktober. Ja hier zieht langsam der Sommer ein.:D

Friert ihr mal schön wieter bei 1°C.:p

 

17. Oktober 2011

 

Heute haben wir mal was ganz verrücktes gemacht. Mit Jenny und Franzi im Schlepptau haben wir uns die Royal Botanic Gardens angeschaut. Waaahnsinnig schöne Blumen und eine tolle Umgebung mit See und allem drum und dran. Das Wetter, 25°C, hat aber auch so richtig dazu beigetragen, das es ein schäner Tag wurde. Wir sind zum Garten hingelaufen, haben ihn dann einmal fast umrundet und dins dann über die Innenstadt wieder zurück zu unserem Hostel Ein toller 5-stündiger Spaziergang.:) Bilder gibts dann in der Fotoecke.:D

 

16. Oktober 2011

 

Heute war Sonntag und dementsprechend hatten wir auch heute frei. Unsere beiden neuen Freundinnen, übrigens heißen sie Franzi und Janina, um das mal eben hier zu erwähnen, und ich machten uns auf den Weg zum Queen Victoria Market. Jenny musste daheim bleiben, weil es ihr nicht gut ging. Wir kamen dort kurz vor "Ladenschluss" an und es war mordsmäßig voll, da alle Stände ihre Lebensmittel zu Spottpreisen noch schnell loswerden wollten. Wir wollten diese Chance natürlich nutzen. Schnell hatte ich eine Menge Gemüse zu wahnsinnig niedrigen Preisen in meinem Rucksack. Ein voller Erfolg also.:)

Abends waren wir noch in unserer kleinen Hostelbar und genossen ein Fussballspiel zweier australischer Mannschaften.

 

15. Oktober 2011

 

Heute haben wir nach dem anstrengenden Tag gestern erst einmal ausgeschlafen. Das war einfach wundervoll. Nachdem wir und fertig gemacht hatten, gingen wir zu unseren beiden Freundin aus unserem alten Zimmer. Diese sagten uns, dass sie jetzt mal in die Mall gehen wollen und ob wir nicht Lust hätten mitzugehen. Wir sagten zu und wenig später machten wir uns auf den Weg. 15 Minuten und einen wundervollen Spaziergang am Yarra später waren wir auch schon da. In der oberen Etage gab es Outletstores mehrer teurer Marken und mein Shoppingherz schlug höher. In der unteren Etage, die bestimmt viermal größer war als die untere gab es viele wundervolle Schuh-, Klamotten- und Dekoläden. Für jeden war etwas dabei. Von Laden zu Laden wurde ich trauriger, da ich ja doch nicht wirklich shoppen gehen kann, da ich ja nicht sonderlich viel Platz in meinem Rucksack habe. Ein kleines Geschenk an mich gönnte ich mir jedoch: Eine Laptoptasche mit einem Eiffelturm drauf hatte Mama zu mir gesagt und so konnte ich sie definitiv nicht zurücklassen.:D

 

14. Oktober 2011

 

Auch heute mussten wir wieder so früh mit der Arbeit beginnen. Punkt 8 fingen wir an und arbeiteten härter denn je. Die Teller kamen leider eine Stunde später als eigentlich geplant und dso kamen wir von der Uhrzeit nicht ganz hin. Irgendwann fragte uns unsere Chefin, ob wir nicht bis 17:30 bleiben wollen. Wir stimmten zu und schließlich blieben wir sogar bis 18:30. Allerdings war die Arbeit noch lang nicht geschafft. Die Teller hatten wir gerade so fertig bekommen, aber das ganze Besteck wollte noch gesäubert, poliert und eingeschweißt werden. Allerdings waren wir so fertig (Ich bin bestimmt schon die letzten 3 Stunden nur so automatisch von Station zu Station gegangen, wie so ne Scheintote...), dass wir schließlich nach Hause gehen mussten. 

 

13. Oktober 2011

 

Heute war die Nacht für uns um 5:30 zu Ende, da wir um 8:00 auf der Arbeit sein sollten. Wir sind aber gern aufgestanden, da wir dringend Geld brauchen.;) 16:30 hatten wir dann endlich Schluss. Wundervoll. Unsere Chefin meinte übrigens, dass morgen eine wahnsinnig große Ladung in Form von 1000 Tellern + Besteck kommen soll. Schön dachten wir uns, das wir ein Spaß!

Nachdem wir wieder im Hostel angekommen waren sind wir auch sofort wieder eingecheckt in unser neues Zimmer. Nur 2 Zimmer weiter von dem von gestern. Sehr lustig. Diesmal haben wir eine Frau aus Amerika und ein Mädchen aus Asien hier im Zimmer, die Asiatin hört man überhaupt nicht und sehen tut man sie auch fast nie. Die Amerikanerin ist total nett und wir können ein wenig Englisch sprechen.:D

Jenny ist heute schon sehr früh ins Bett gegangen und war sofort weg. Ich bin noch mit zwei Freundinnen in die Hostelbar gegangen. Dort trat eine tolle Coverband auf. Richtig super. Lang hab ich es aber auch nichtt mehr ausgehalten. Auch mich überfiel irgendwann die Müdigkeit...

 

12. Oktober 2011

 

Heute sind wir um 10 Uhr ausgecheckt und von da an haben wir in dem Gemeinschaftsraum/Bar des Hostels gesessen und haben darauf gewartet, dass es 14 Uhr wird, damit wir wieder einchecken können. Nach gefühlten 1000 Jahren war es dann endlich soweit. Wir bezogen unser neues Zimmer mit der Nummer 209. Wenn man hier einen Schritt rausgeht, dann ist man fast schon im Bad. Von der Warte her also recht praktisch. Wir kamen rein und sahen äußerst vertraute Klamotten, da wir ja schon eine Weile hier sind und unsere Mitmenschen mittlerweile recht gut "kennen". Wir erkannten die Sachen eines ca 50-60-jährigen Mannes, der bei uns jeden Tag äußerst deftig kocht, wieder. Kein sehr angenehmer Geselle. Alt, stinkig, einfach nicht unser Ding. Ich stand neben seinen Schuhen und war kurz davor mit meinem Schuhdeo um mich zu sprühen. Weniger schön, würde ich sagen.

Wir dachten uns aber immer nur: "Eine Nacht, eine Nacht, dann sind wir wieder weg". Heute waren wir deshalb schon sehr fürh im Bett.

 

11. Oktober 2011

 

Nachdem wir wieder einmal ausschliefen, da wir leider nicht arbeiten durften (leider deswegen, weil wir dringend neues Geld verdienen müssen.-.-). Anschließend gingenw ir in die Stadt, kauften ein und machten uns dann af den Weg zum Kino. Dort angekommen machten wir erst einmal das Schnäppchen unseres Lebens... 18$/Karte. Wundervoll dachten wir uns, aber wir wollten jetzt unbedingt ins Kino und so ließen wir uns darauf ein. Popkorn durfte natürlich nicht fehlen und da wir einen wahnsinnigen Appetit drauf hatten, kauften wir uns gleich mal eine große Packung. Zudem war diese nur einen Dollar teurer, als die kleine. Ich konnte mich kaum zurückhalten und griff ein erstes Mal rein, nahm ein Stück in den Mund, freute mich schon wahnsinnig auf den süßen Geschmack und da kam sie, die Entäuschung meiner gesamten Kinobesuchslaufbahn: salziges Popkorn!!! Ich dachte mein Schwein pfeift!! Die Australier haben doch allen Ernstes in den Kinos nur salziges Popkorn...:(

Der Film war dann Gott sei Dank super. Dieser war eine 45-minütige Doku über Menschen, die Tornados mit Spezialautos hinterherjagen und diese analysieren. Zusammen suchen sie nach dem "perfekten" Sturm.

Als wir dann wieder im Hostel ankamen, wollten wir unsere nächste Woche bezahlen und erlebten eine weitere Überraschung: Wir kamen leider zu spät und unser Zimmer wurde schon weiter vermietet. Ab morgen sollen wir also das Zimmer wechseln. Diese Schweine!! Da ist man schon einen Monat in dem Scheiß Ding, steckt denen die scheiß Kohle in den Rachen und dann sowas!!!-.- Morgen geht es dann erst einmal in ein Mischzimmer, damit wir am Donnerstag dann wieder in ein femalezimmer wechseln können, um dann hoffentlich am nächsten Mittwoch wieder in unser altes Zimmer mit unseren liebgewonnenen Zimmernachbarinnen wchseln können. Was für ein Chaos und das nur, weil jemand unser Zimmer weitervermietet hat.-.-

 

10. Oktober 2011

 

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, war heute eigentlich der Botanische Garten von Melbourne dran. Wir schauten aus dem Fenster und dachten uns, nee, heute dann wohl doch nicht. Selbst die schönsten Blumen hätten das Wetter nicht besser werden lassen können. Neben dem Botanischen Garten stand aber auf meiner Liste noch das Melbourne Museum. Kurzerhand entschieden wir uns also dafür. Dort angekommen hatten wir noch 2 1/2 Stunden Zeit, um alles zu besichtigen. Zuerst gab es einen Dinosaurierweg, auf dem man verschiedenste Arten von Skeletten sehen konnte. Anschließend sahen wir wunderschöne Gesteine und Insekten, welche jetzt eher nicht so das Highlight waren. Anschließend kamen wir in einen Raum, wo hunderte ausgestellter Tiere aus aller Welt zu sehen waren. Wir ein kleiner toter Zoo.;) Dann gab es noch einen Raum, wo man alles zum Menschen lesen konnte. Von der Vererbung, über eine Geburt bis hin zur Verdauung war alles dabei. Dann wurde speziell noch einmal die Geschichte von Melbourne erzählt und anschließend wurde natürlich auch noch den Aboriginies ein Raum gewidmet. Sehr interessant, von vorn bis hinten.:)

Neben dem Museum entdeckten wir ein IMAX-Kino und Jenny und ich entschieden uns für einen Kinobesuch am nächsten Abend, da dort ein super Tornadofilm laufen sollte.

 

09. Oktober 2011

 

Oh mein Gott, heute habe ich nicht einmal frische Luft genossen. Mit dem Internetstick bin ich ja nicht mal gezwungen zu McDonalds zu gehen. Morgen geht wieder raus. Noch so ein Gammeltag wird nicht geduldet von meinem Gewissen.

 

08. Oktober 2011

 

Heute hatten wir feste Ziele: Ausschlafen (ganz wichtig ;D), dann in die Stadt fahren und einkaufen gehen.

Ausgeschlafen wurde bis um 12 und dann gab es erst einmal Frühstück.

Anschließend sind wir in die Stadt gefahren und haben einen wunderbaren Geheimtip entdeckt: Ein Laden, wo Waschmittel, Kosmetik und Süßfraß um die 3$ im Durchschnitt preiwerter ist. Wer also mal nach Melbourne will, der muss neben dem Adidasstore die Treppe runterfahren.;D Genial sag ich euch!:D

Danach sind wir zu McDonalds gegangen, um ins Internet zu gehen. Wir waren irgendwann, wie jedes mal, so genervt von diesem scheiß langsamen Kack (Sorry Mama, für die Ausdrucksweise.:D), dass wir uns gesagt haben, dass wir uns jetzt Angebote zu Internetsticks einholen und diese vergleichen. Vodafone, Yes Optus und Virgin Mobile boten uns genug Auswahl und so setzen wir uns auf eine Bank und wogen alle Vor- und Nachteile ab. Virgin Mobile hatte unserer Meinung nach das beste Angebot und so machten wir uns mit der Mission, zwei Internetsticks zu kaufen,  wieder auf den Weg. Dort angekommen meinte der Verkäufer: "Oh, noch genau einer!!" und freute sich wie ein Kullerkeks. Ich dachte ich hör nicht richtig und gab ihm nochmals zu verstehen, dass wir zwei bräuchten. Diese habe er nicht und es täte ihm leid. Scheiße dachten wir. Er gab uns aber den Tipp zu einem anderen Laden zwei Straßen weiter zu gehen, zwar kein Virginshop, aber die hätten auch diesen Stick. Wir also in Windeseile da hin. Immerhin sollte der Laden in 20 Minuten schließen... Dort angekommen sagte uns die Verkäuferin, dass es das Angebot (50% auf jeden Stick, wie in dem anderen Laden.) hier nicht gäbe. Wir sagten aber, dass der andere Laden meinte, dass es das hier auch geben würde. Sie verneinte daraufhin wieder. Wir wollten schon gehen, da rief uns der Chef des Ladens noch einmal zurück und er sagte, das wir die 50% bekämen.:D

Nun hab ich 24h Internet, ohne meine Klamotten mit dem McDonaldsgeruch zu belasten.:D Bildet euch aber ja nicht ein, dass ich nachts um 3 aufstehe, um mit euch zu schreiben/skypen. Prinzessinnen brauchen ihren Schönheitsschlaf.:D

In diesem Sinne: Gute Nacht.♥

 

07. Oktober 2011

 

Heute mussten wir um 9 Uhr auf der Arbeit erscheinen. Nach nur drei Stunden Schlaf in der vorigen Nacht war ich natülich alles andere als fit und war dementsprechend froh, als unsere Kollegin uns sagte, dass wir heute nur einen halben Tag, also bis 13 Uhr, arbeiten mussten.:D

Anschließend fuhren wir ins Hostel und ich holte erst einmal meinen gesamten Schlaf nach.:D

Zwischendurch gings nochmal ab inne Küche und dann wieder ins Bett.

 

06. Oktober 2011

 

Ausgeschlafen, nix getan, eingeschlafen.

 

05. Oktober 2011

 

Gleicher Tagesablauf wie gestern. 9:00 bis 16:30 arbeiten. Diesmal musste ich nur Gläser putzen und zum Teil polieren. Knapp 1500 hab ich gezählt.  Morgen, wurde uns gesagt, haben wir wieder frei und müssen erst wieder Freitag ran. Eben habe ich Jenny gefragt, was wir morgen machen:

Ich: "Morgen erstmal ausschlafen und dann...??"

Jennys Antwort war ein einfaches Schulterzucken.

So jefällt mir dit.:D

So Freunde der Sonne: Guten Morgen Deutschland. Gute Nacht Melbourne.♥

 

04. Oktober 2011

 

Heute mussten wir nach langer Zeit mal wieder arbeiten. Von 8:30 bis 16:30 gab es für uns kein Erbarmen. Gläser, Teller, Besteck. Alles wollte sauber gemacht werden. Ekelhaft, aber: Geld, Geld, Geld oder auch: $$$.:D

 

03. Oktober 2011

 

Heute hatten wir, genau wie das gesamte (faule) deutsche Volk frei.:D

Nachdem wir ausgeschlafen und Wäsche gewaschen hatten, machten wir uns auf den Weg nach St. Kilda. Dies ist der Stadtteil von Melbourne, der am Meer liegt. Wir hatten wundervolles Wetter und so hielten wir es für sinnvoll uns auch mal diesen Teil der Stadt anzuschauen. nach ca. 20 Minuten Bahnfahrt kamen wir an, gingen ein Stück durch den Ort St. Kilda und schließlich sahen wir das Meer. Ein atemberaubender Anblick, wie das Meer vor uns unter der Sonne glitzerte...

Wir machten gefühlte tausend Fotos von jedem schönen Ding, was wir vor die Linse bekamen. Als nächstes liefen wir das Pier einmal runter und gingen zu der Stelle, wo öfter mal die Pinguine in der Sonne chillen und entdeckten tatsächlich einen. Auch ein paar (leider tote) Seesterne bekamen wir zu Gesicht. Vom Ende des Piers aus hatte man einen wunderbaren Blick auf die Skyline von Melbourne. Davor sah man einen Hafen und eine Menge Kytesurfer. Einfach eine wundervolle Kulisse.:)

Irgendwann wurde es dann aber wieder kälter, da die Sonne langsam unterzugehen drohte. Wir machten uns wieder auf den Weg und kamen schließlich in unserem (leider klimatisierten) Hostel wieder an.

 

02. Oktober 2011

 

Heute wurde nachts ganz klammheimlich die Uhr umgestellt und so frühstückten wir nicht um 13, sondern erst um 14 Uhr. So ging der Tag schon mal gut los. Anschließend fuhren wir inne Stadt und ich merkte wieder einmal, wie leid mir doch die Australier tun... Denn wenn Melbourne wirklich die Modemetropole von Astralien ist, dann ist alles verloren.;(

Jetzt chill ich wieder bei McDonalds und warte, das irgendwer mal wach wird und on kommt. Also raus ausn Federn!! Ist doch schon halb 8, Leute!!!

 

01. Oktober 2011

 

Samstag=frei von allen Sorgen.;D

 

30. September 2011

 

Heute hatten wir überraschend frei und so konnten wir den Tag nutzen, um wieder einmal sinnlos in den Tag hineinzuleben. Wir gingen shoppen, anschließend zu Herrn McDonald und hakten uns wie schon so oft in sein Internet. Danach gönnten wir uns eine Shoppingtour durch'n Supermarkt und bevor wir nach Hause fuhren, ging es noch einmal zur Sugarstation.

Amen.

 

29. September 2011

Heute hatten wir frei und haben nur  gegammelt und noch mehr Schlaf nachgeholt. Wundervoll.:)

 

28. September 2011

 

Heute mussten wir um 9:00 auf der Arbeit sein. Da wir Schluss machen durften, sobald wir an die tausend Gläser poliert hatten, war unser Ansporn, schnell zu arbeiten, besonders groß.:D Um 12 Uhr war dann Schluss für uns. Wir fuhren nach Haus und legten uns erst einmal ganz gemütlich ins Bett um Schlaf nachzuholen.:)

Irgendwann wurde ich wieder wach und bekam tierischen Durst. Der letzte Schluck unseres kostbaren Woolworthwassers war schnell weg und wir überlegten, wie wir jetzt am schnellsten an etwas zu trinken kamen. Zwie Möglichkeiten gab es: Die tankstelle nebenan, wo ein Wasser um die 7$ kostet oder der etwas weiter entfernte Supermarkt. Das Wetter sagte: "Nimm die Tankstelle, ich werde heute nicht besser!!" Der Geldbeutel konterte: "Nimm den Supermarkt, ich bin fast leer!!". Wir schauten raus und es regnete gnadenlos, trotzdem entschieden wir uns für den Supermarkt. Los gings. Der Schirm kam schnell an seine Grenzen und auch unsere kostbaren Stoffschuhe gaben schnell den Geist auf. Gott sei Dank kam die Bahn schnell und es konnte weitergehen. Nachdem wir dann endlich in dem trockenen Supermarkt angekommen waren konnten wir ein wenig aufatmen und betrachteten unsere wundervoll nassen Klamotten. Das einzig trockene waren die Sachen unter den Regenjacken. Anschließend mussten wir aber wieder ins nasse (Haha) Gras beißen und wieder raus. Der nächste Schock: Unsere Bahn fuhr nicht mehr und wir mussten ein ganzes Stück zur Ausweichbahn laufen. Diese fuhr Gott sei Dank fast zu uns. Dann mussten wir alleridngs noch ein Stück laufen... Die Straßen waren völlig überschwemmt und die Autos hatten Mühe zu fahren. Zum Teil stand das 

Wasser Knöcheltief. Ein Chaos vom Feinsten.

 

27. September 2011

 

The same procedure as yesterday.

 

26. September 2011


Heute waren wir von 8 bis 16:30 arbeiten. Danach war nichts mehr mit uns anzufangen.

 

25. September 2011

 

Gammeltag hoch 10.;)
Heute wussten wir gar nichts mit uns anzufangen und haben erst einmal ausgeschlafen und anschließend nur im Zimmer gehangen und bei McKess im Internet gechillt.:)

Muss aber auch mal sein.

 

24. September 2011

 

Nachdem die Uhr zum wiederholten Mal kaputt gegangen ist, sind wir heute mit dem Kassenzettel und der Verpackung bewaffnet zum Shop gerannt und haben die Uhr versucht umzutauschen. Die Verkäuferin meinte nur "I can't understand your english." Da fragt man sich natürlich, was an "broken and change please" nicht zu verstehen ist, aber egal. Jetzt hab ich eine neue und die hält hoffentlich länger.:D

 

23. September 2011

 

Ein weiterer Arbeitstag. Diesmal wesentlich spannender, als die anderen. Unser Chef hatte nämlich einen wahnsinnig ekligen Unfall. Er räumte irgendetwas von A nach B und dabei viel ihm ein Gerüst von einem Regal an die Wade und riss ein beträchtliches Stück Haut mir runter. Ich musste natürlich schön hingucken und sah nur noch Fett und Muskeln. Mein Frühstück hätte ich um ein Haar wieder rausgebracht. Da nützten mir auch meine unzähligen Erfahrungen mit meinen eigenen aufgerissenen Knien und Elllenbogen nach beklopptem Umherrennen mit Badelatschen nix... Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und wurde dort mit 20 Stichen genäht. Am meisten schockte mich an der ganze Sache aber, denke ich, dass meine Chefin anschließend ankam und mich fragte, was ich denn denke, mit wie vielen Stichen er wohl genäht wird. Auf die Frage hin warum, sagte sie nur, das alle wetten würden und werd am nächsten dran ist, der gewinnt was... Ja, ja, die Australier, dachte ich. Alles mit einem lachenden Auge sehen.;) Jenny hat übrigens gewonnen und besitzt jetzt eine Flasche mit australischem Wein.

Unsere Heimreise war dafür um so lustiger.;D

Wir wollten anschließend noch in die Stadt und dachten uns, dass wir diesmal nicht an unserer üblichen Haltestelle aussteigen, sondern sitzenbleiben, da der Bus eh in die Richtung fuhr, wo wir hin wollten. Wir blieben also sitzen. Alle stiegen aus, außer wir, was uns schon mal spanisch vor kam. Egal, dachten wir uns. Wir fuhren und fuhren. Vorallem fuhren wir an jeder Haltestelle vorbei... Langsam wurde uns etwas komisch dabei, fingen aber an rumzualbern und Witze drüber zu machen. Ich meinte nur so: "Vielleicht sind wir ja gerade Teil einer Entführung, wir wissens nur noch nicht. Der biegt bestimmt gleich ab und ist aufm nächsten Highway.:D" Jenny darauf: "Das ist der teuflische Plan der Asiaten (Der Busfahrer kommt aus der Ecke und die Asiaten sind scheinbar zu 50% hier vertreten, so kommt es uns zumindest vor)!! Die wollen die anderen restlos auslöschen und deshalb entführen die immer mal wieder ein oder zwei von uns!!" So ging das noch die ganz Zeit über. Im Endeffekt landeten wir 18(!) Minuten später bei der Endhaltestelle. Wir waren übrigens kein Stück an unser eigentliches Ziel rangekommen. Als wir endlich draußen waren, fuhr er noch ein Stück weiter und ich meinte nur noch ganz trocken: "Mensch, da hätte er uns aber noch ein Stück mitnehmen können!!" Wir haben uns den Rest des Tages nicht mehr wirklich einbekommen.:D

 

22. September 2011

 

Heute stand uns wieder ein Arbeitstag bevor. Endlich wieder stundenlang Gläser waschen und polieren.:D

Auf dem Nachhauseweg habe ich übrigens meine Uhr kaputt gemacht. Ich stieß im Bus gegen eine Stange und raus war das Armband aus der Verankerung.-.- Ich reparierte sie jedoch ganz schnell wieder und ich war wieder glücklich.:D

 

21. September 2011

 

Um 10 Uhr heute morgen hatte ich einen Termin in einem Restaurant. Hier fand ein Probearbeiten als Waitress (Kellnerin) statt. Ich, pünktlich wie immer, kam dort an und wurde eingewiesen in die unendlichen Weiten des Tablettshalten.;) Ohne Gläser, mit Gläser, leer und voll. Anschließend dürfte ich ein paar Teller spazieren gehen. Ist jetzt nicht so schwer.;) Anschließend sagte mir jedoch der Mann, das ich noch nicht so gut englisch sprechen würde und das eher nachteilig in diesem Job wäre. Allerdings verstand ich das nicht, da ich nicht sonderlich viel reden musste. Ich hatte ja keine Gäste bedient und ich hatte ihn auch super verstanden und hab alles gemacht, was er wollte. Naja, egal dachte ich mir, da ich ja noch einen anderen tollen Job habe. ich war ja jetzt Gott sei Dank nicht sehr drauf angwiesen...:)

jenny war ürbigens nach mir dran und auch sie bekam den Job nicht, wenn auch aus anderen Gründen. Wir trafen uns anschließend ein paar Straßen weiter und gingen bummeln. Ich wurde sogar tatasächlich fündig: eine neue Uhr sollte es sein. Michel kaufte sich also von ihrem ersten Gehalt hier in Australien eine wunderschöne Uhr der Marke Roxy. Mit Stolz trage ich sie jetzt hoffentlich die nächsten Jahre, allerdings bekomme ich sie vorher bestimmt auf irgendeine bescheuerte Art und Weise in' Arsch.;)

 

19. September 2011

 

Am Montag stand uns ein kleiner Umzug bevor. Von der 4. Etage ging es für uns in die 3. Etage. Grund: In der 4. Etage gibt es nur gemischte Zimmer, wir wollten allerdings eins, wo wirklich nur Mädchen drin wohnen... Nun haben wir ein neues und sind vollends zufriden. Wir leben jetzt mit einer Deutschen aus dem Raum Stuttgart und einer Engländerin zusammen.:)

Abends warne wir dann zum Dinner bei Greg un Karen eingeladen. Wundervoll wie immer.:)

 

18. September 2011

 

Heute haben wir erst einmal schön ausgeschlafen. Auf unserem heutigen Tagesplan: The Melbourne Aquarium.

Ein absolutes Muss, wenn man allen Reiseführern Glauben schenken darf.;) Wir machten uns also auf den Weg und kamen kurze Zeit später an. An der Kasse fielen wir dann erstmal fast in Ohnmacht... 34$/person!!! Die spinnen, die Australier, dachten wir uns!! Naja, egal. Wir wollten den Besuch jetzt unbedingt "hinter uns bringen"!!

Das erste was wir sahen, waren zuckersüße Pinguine. Eindeutig zu viele auf engstem Raum zusammengefercht. Schnell weiter dachten wir uns. Als nächstes schauten wir uns eine Vielzahl von Unterwassertieren an. Von Nemo über Dorie bis hin zu Hammer und Hart (Kleine Anspielung an dieser Stelle auf den Film "Findet Nemo", für die Erwachsenen unter den Lesern.;D) war alles dabei. Wie immer stand hier die Tierquälerei im Vordergrund und ich hätte am liebsten alle Tierchen gerettet... Wäre ja auch nur ein Katzensprung zu ihrem ursprünglichen Lebensraum... Immerhin kamen alle "ausgestellten" Tiere aus Australien. Was mir zum Teil ein wenig Angst bereitete. Zumindest bei denen, wo ein dicker fetter Totenkopf neben dem jeweiligen Aquarium prangte...

Das war auch schon das Spannendste, was wir heute unternommen hatten.:D

 

17. September 2011

 

Der Tag fing echt scheiße an, sollte aber besser werden. Aber der Reihe nach:

Um ein Uhr morgens ging mit einer Wucht unsere Tür auf und zwei Asiaten kamen in unser Zimmer gestürmt. Wir sollten also doch neue Nachbarn bekommen und das mitten in der Nacht. Sie entschuldigten sich ganz höflich für die Unruhe und gingen wieder aus dem Zimmer...

Irgendwann gegen viertel 7 morgens wachten wir von einem ohrenbetäubenden Schnarchen auf. Ein Sägewerk ist leiser dagegen. Einfach schrecklich, hatten wir uns doch so gefreut nach der Woche einmal ausschlafen zu können... Nach einer halben Stunden stieg ich aus meinem Bett und stellte mich neben deren Doppelstockbett. Jenny meinte noch: Geh nicht zu nah ran, Channy (eine liiiebe Freundin von mir, die ich an dieser Stelle mal Recht herzlich grüßen will: Ich vermiiiisse dich!!!!) hat gesagt, du sollst keine wilden Tiere anfassen!!;D:DMir war das egal. Ich hatte einmal kräftig an seinem Bett gerüttelt und meinte: Hey!! You are so loud, I can't sleep!!!! Er: Yeah, sorry, but I was in the Casino!! Ich: That's not my problem!!! I want to sleep!!!!!!!-.-
Dann war Ruhe im Karton. Fünf Minuten später fing der andere an!!!!!!!!! Ich dachte echt mein Schwein pfeift!!!-.-

Wir konnten dann doch irgendwann wieder einschlafen und haben ganz gemütlich bis um 10 geschlafen. Einfach herrlich!!:)

Um 13 Uhr waren wir dann mit Karen und Greg verabredet und es ging zum Australian Football.:) Es war kein großes Match, aber das Finale vom Victoriacup. Das kann man sich ungefähr so vorstellen, wie wenn Schöneweide gegen Köpenick spielt, oder so ähnlich.;D

Jedenfalls ist dieses Football nen anderes als das American Football. Das hier ist eine Mischung aus Fussball, Rugby, Handball und Football. Herrlich Interessant. Weiteres lass ich lieber von Wikipedia erkären: http://de.wikipedia.org/wiki/Australian_Football

"Unsere" Mannschaft gewann mit 112 zu 98. Sehr erfolgreich also.:D

Es war wirklich wieder einmal ein toller Tag mit neuen Erfahrungen.:)

 

16. September.

 

Auch heute durften wir wieder arbeiten. Gleiche Zeit, gleicher Ablauf.

Als wir wieder im Hostel waren bemerkten wir, dass wir keine Zimmernachbarn mehr hatten. Wir waren wirklich froh, da die beiden mit ihrem Jet Lag zu tun hatten und uns dementsprechend ständig bei usnerem kostbaren Schlaf gestört haben.;)

Bis zur Nacht sollten auch keine Neuen kommen, was uns zusätzlich begeisterte.:D

 

15. September 2011

 

Unser zweiter Arbeitstag. Wir freuten uns riesig, waren allerdings nach 7 1/2 Stunden Stehen, froh, als wir wieder gehen durften.:D

Ansonsten passierte heute nix aufregendes.;D

 

14. September 2011

 

Heute stand unser Umzug in ein neues Hostel an. Wir mussten um 10 Uhr aus dem anderen auschecken und standen dementsprechend früh auf. nachdem wir fertig ausgezogen waren, setzen wir uns nocheinmal in den Frühstücksraum und versuchten alles was uns für den Weg zu schwer war auszu- trinken oder essen. In der Zwischenzeit kamen übrigens die Neuankömmlinge von TravelWorks. Genau wie wir vor einer Woche legten sich diese ersteinmal hin und kämpften mit dem Jet Lag. Wir sind unser mittlerweile Gott sei Dank los.:)

Völlig vollgefressen setzten wir unsere Riesenrucksäcke auf und fuhren mit der Tram zu unserer nächsten Unterkunft. Dort angekommen bekamen wir gleich unser Zimmer und wir konnten es uns gemütlich machen und uns ersteinmal ausruhen...

Irgendwann gingen wir dann runter und machten uns Abendbrot. päter kamen wir wieder hoch und wir hatten plötzlich zwei Zimmernachbarn. Einen Jungen und ein Mädchen!!!!-.- Diese kamen aus Wales. Nett, aber laut.-.-

 

13. September 2011

 

Heute klingelte das erste Mal mein Wecker (5:00/21:00). Ich wuchtete mich hoch, ging duschen und mit Jenny anschließend frühstücken. Der Grund für das Weckerstellen: Probetag als Tellerwäscher.:D

Wir nahmen die Starßenbahn direkt vor unserer Tür, fuhren ein Stück und stiegen in einen Bus ein und fuhren ein weiteres wesentlich längeres Stück. Nach einer ellenlangen kurvenreichen Fahrt im Stehen, stiegen wir aus, mussten ein paar Meter laufen und kamen an einem riesigen Fabrikgebäude an. Unsere hoffentlich zukünftige Chefin begrüßte uns herzlich mit einer Umarmung und zeigte uns alles. Die Firma in der wir uns befanden war eine Art Verleihfirma. Diese verleiht Teller, Besteck, Gläser, Stühle, Tischdecken etc. für größere Events. Unsere Aufgabe bestand darin Teller, Besteck und Gläser von einer Party zu reinigen. Wir mussten Gott sei Dank nicht alles mit Hand abwaschen, sondern befüllten riesige Geschirspüler mit dem dreckigen Geschirr. Anschließend mussten wir alle Gläser (Es waren mindestens 500 oder 600, bestimmt aber mehr) polieren und verpacken. Ebenso mussten wir das mit dem Besteck machen. Es hat uns wirklich viel Spaß gemacht und der Tageslohn von 100$ spornte uns zusätzlich an. Insgesamt arbeiteten wir 7 1/2 Stunden. Am Ende des Tages hat uns unsere Chefin gesagt, dass wir am Donnerstag wiederkommen sollen und wenn wir Lust hätten könnten wir bis Ende Dezember dort arbeiten. Ein erfolgreicher Tag, würde ich behaupten.:D

Zum Dinner wurden wir heute von dem Pärchen, Greg und Karen (Ich hatte sie vorher scjon einmal erwähnt), eingeladen. Die beiden wohnen in einem Apartment mitten in der City. Wir gingen zu dem Hotel und fuhren schließlich in den 17. Stock. Als wir ins Apartment kamen, sahen wir als erstes die Aussicht auf die wundervolle Skyline bei Nacht. Ich habe meinen Mund nicht mehr zu bekommen, das könnt ihr euch, denke ich, gut vorstellen.;D

Ein wundervoller Tag ging schließlich zu Ende.

 

12. September 2011

 

Hostel und Job gesucht und gefunden.:D

 

11. September 2011

 

Heute war ich um halb 6 wach, was bedeutet, das ich den Jet Lag immer noch nicht überwunden habe... Wir hatten uns dann dazu entscheiden den gesamten Vormittag im Hostel zu verbringen. Hier hatten wir Internet und suchten weiter fieberhaft nach Jobs. Nachdem wir fündig geworden waren hatten wir einige Bewerbungen per email verschickt. Jetzt hieß es warten. In der Zeit riefen wir weitere Menschen, die Jobs für Work and Traveller zu vergeben hatten. Das erste Gespräch lief richtig gut und wir waren angespornt weitere zu tätigen. Leider ging bei keinem weiteren Anschluss jemand ran. Morgen, dachten wir uns, morgen ist auch noch ein Tag...
Nachdem wir keine Lust mehr hatten weiter zu Hause zu schmoren und viereckige Augen vom Computer zu bekommen, gingen wir hoch in unser Zimmer, packten unsere Sachen und gingen zum Aldi einkaufen. Anschließend machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Stadt und machten uns wieder zum Hostel auf. Dort machten wir uns zum mittag Nudeln. Anschließend legten wir uns hin und ruhten uns aus. Abends waren wir nämlich mit einem Pärchen aus Sydney verabredet, welches Jenny über den Chef ihrer Mutter kannte. Dieser lebte nämlich 6 Jahre in Sydney. Gegen 21:00 trafen wir uns in der Bar von deren Hotel. Es wurde ein sehr netter Abend an dem wir super unsere Englschkenntnisse unter Beweis stellen konnte. Wir haben mehr vesrtanden und konnten mehr fließend reden als zuvor angenommen. Greg und Karen luden uns schließlich dazu ein Weihnachten bei ihnen vorbei zu kommen. Darauf freuen wir uns natürlich besonders, da wir dann nicht ganz so allein sind.:)
Gegen halb 12 machten wir uns dann auf den Weg und vielen schließlich todmüde in unser Bett.

 

10. September 2011

 

Halb sieben und die Nacht war vorbei. Heute standen ein paar wichtige Dinge auf unserer Liste: Geld abheben, Arbeit und ein neues Hostel suchen. Als erstes machten wir uns zu unserer Zentrale auf den Weg. Dort sind wir um 10 angekommen und stellten fest, das diese überhaupt nicht am Wochenende aufhatte. Jetzt mussten wir uns anderweitig günstiges Internet suchen. Wir gingen weiter und kamen schließlich an einer Bank an. Anschließend gingen wir weiter und suchten ein McDonalds auf, wo wir kostengünstig ins Internet kamen. Allerdings suchten wir uns eins aus, dass im Untergrund lag und so war die Verbindung so miserabel, dass wir zum Ende hin sogar sekündlich rausgeschmissen wurden. Wir gingen also zum nächsten und dort war es wesentlich besser. Da man hier nichts kaufen muss, wenn man dort sitzen will, haben wir es geschafft in mehreren Stunden McDoof nicht ein einziges Mal etwas zu kaufen. In Deutschland hätten wir das nie geschafft... Dort ist allerdings auch unser Geld nicht so knapp...;D

Wir suchten uns einige Hostels und Jobs und wollten am nächsten Tag uns dort melden und sehen, ob wir etwas bekommen. Irgendwann überkam uns bei dem ganzen Geruch dann doch der Hunger und wir gingen zurück ins Hostel. Als wir gerade beim Mittagessen saßen fing es an zu regnen und wir beschlossen uns den Rest des Tages in unserem sicheren Heim zu verbarrikadieren.

 

9. September 2011

 

Um 4 Uhr morgens (20:00 deutscher Zeit) war dann wieder Schluss. Der doofe Jet Lag macht mir echt zu schaffen. Aber heute hab ich mir geschworen erst spät ins Bett zu gehen, damit ich mal zu einer christlichen Zeit aufwache. Um sechs sind wir dann duschen gegangen, heute war zusätzlich mein erster Waschtag. Wäsche waschen im Waschbecken und das die nächsten 12 Monate... -.-

Um halb 8 (Vor ein paar Wochen für mich noch eine völlig verrückte Zeit) gab es dann Frühstück. Anschließend sind wir wieder in die TravelWorksZentrale gegangen und hier gab/gibt es kostenloses Internet für uns, langsam, aber man ist online, das reicht.;D

Nachdem wir hier fertig waren sind wir das erste Mal in einem Supermarkt einkaufen gegangen. Und zwar in keinem Geringeren als unserem wahnsinnig heimschen ALDI… Kaum ein deutsches Produkt, aber Haribo gibt’s, Gott sei Dank.:D

Heute stand auch die Suche nach einem neuen Hostel ganz oben auf unserem Plan. Wir fanden recht schnell ein super Angebot: 100$ für eine Woche. Das mussten wir uns anschauen! So schnell wie wir drin waren, waren wir auch wieder draußen. Im Gemeinschaftsraum saßen scheinbare Leichen, die Küche war versüfft, die Zimmer konnte man nicht abschließen und das Bad war alles zusammen… Tolle Erfahrung, hätten wir uns sparen können.

 

8. September 2011

 

Heute war unsere Nacht schon um halb sieben zu Ende. Ab da hieß es, sich rumwelzen. Um 10 Uhr gingen wir frühstücken, da wir uns um 10:30 im Foyer treffen wollten. Heute stand unser Meeting an, wo uns alles zum Thema Bank und Job suchen erklärt werden sollte. Dies erfolgte dann auf deutsch, was uns sehr lieb war.;D Anschließend erzählte uns unser Betreuer auf Englisch, was man sich alles in und um Melbourne anschauen sollte. Anschließend sind wir zur Westpacbank gegangen und haben unser Konto eröffnet, äußerst anstrengend, wenn man nur englisch hören und sprechen kann. Eigentlich wollten wir uns heute das Melbourne Aquarium anschauen, allerdings hat sich alles dermaßen in die Länge gezogen, dass wir es sowohl zeitlich, als auch wegen unserer fehlenden Energie nicht mehr geschafft haben. Wir gingen also zurück ins Hotel und wollten uns nur mal kurz hinlegen (es war gegen 16:00) und verfielen in einen tiefen Schlaf.

 

7. September 2011

 

Am Flughafen empfing uns ein netter Mitarbeiter von TravelWorks. Der sagte uns, dass wir gleich einen Bus nehmen und dann zum Hostel fahren würden. Er empfahl uns drinnen zu warten, da es draußen äußerst kalt war. Später als wir im Bus waren, fuhren wir an einer Anzeige vorbei, die zeigte, dass es nur acht Grad draußen waren, morgens um 6:58.

Um kurz nach sieben kamen wir dann im Hostel an. Hier konnten wir erst einmal unsere Rucksäcke wegschließen und unsere Gruppe ließ sich im Frühstücksraum nieder.

Gegen neun machten wir uns auf in die Stadt. Sie ist wunderschön!! Ein wenig zu vergleichen mit NY. Es gibt schön große Häuser, nur das diese nicht so nah aneinander gebaut sind. Dort sind wir 3 Stunden rumgelaufen und haben uns ab und zu bei einem Päuschen die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Um 13 Uhr konnten wir dann unser 4-Bett-Zimmer beziehen .. und unsere langersehnte Dusche nehmen.;D

 

6. September 2011

 

Schließlich kamen wir um 7:00 (5:00 deutscher Zeit) in Dubai an. Um 10:10 ging es dann ganz pünktlich weiter. Der Ausblick war herrlich, ich saß am Fenster und konnte das größte Gebäude der Welt von oben sehen, wundervoll! Zum Lunch gab es Hühnchen mit Kartoffeln und Bohnen, einen Salat, Kracker, ein Brötchen und Nachtisch. Zum Dinner gab’s Pizza und zum Breakfast Croissant, Brötchen, Marmelade und Omlette. 13 Stunden nach dem wir gelandet waren, so gegen 5 (deutscheZeit: 6. September, 21:00), landeten wir dann in Melbourne.

 

05. September 2011

 

Um 6:23 heute Morgen war für mich die Nacht zu Ende, ab dem Zeitpunkt gab es kaum ein halten mehr für mich. Ich packte die letzten Sachen (Bei Michel auch: Anfangen mit Packen) in meinen Rucksack und verstaute das Wichtigste im Handgepäck. In der Zeit wurde mir mein vorerst letztes wunderbar kulinarisches Frühstück in der heimschen Küche serviert. Anschließend fuhren wir zum Hauptbahnhof, wo um 12:38 unser Zug nach Frankfurt/Main Flughafen gehen sollte. Unser Zug (IC2356) fuhr schließlich mit neun Minuten Verspätung in Berlin los. An Bord: Sandra, Jenny, eine nette Frau neben mir und ich. Die besagte Dame neben mir fragte interessiert, wo wir doch hinfahren würden und so wurde es uns langsam bewusst, dass es nun endlich losging. Monatelang hatten wir drauf gewartet und nun war es endlich soweit. Unser Abenteuer kann beginnen. Etwa fünf Stunden und zehn Minuten später waren wir dann in Frankfurt/Main angekommen. Nun hieß es auch Abschied von Sandra nehmen, was mir sehr, sehr schwer viel. Nachdem auch das geschafft war, wurden wir unsere Rucksäcke recht schnell los und konnten endlich auf die lang ersehnte Toilette gehen. Dort konnten wir uns auch das vorerst letzte Mal „schön“ machen. Anschließend waren wir ganz gesund bei McDonalds und haben uns ganz ladylike vollgefressen.

Um 21:20 war schließlich Boarding. Wir wurden in ein großes Flugzeug (10 Personen in einer Reihe) gesetzt. Nun ging es los. 6 Stunden Flug lagen vor uns. Zum Essen gab es Hühnchen mit Reis und Bohnen, dazu Wasser, Kracker, käse, Kartoffelsalat und ein Brötchen.